AfD-Kreistagsfraktion begrüßt Klarstellung der Schulleitung, Fragen zur Ausgewogenheit bleiben

Die AfD-Fraktion im Kreis­tag Berg­stra­ße begrüßt, dass die Schul­lei­te­rin des Starkenburg-Gymnasiums in ihrem Ant­wort­schrei­ben wesent­li­che Dar­stel­lun­gen des Star­ken­bur­ger Echos als unzu­tref­fend oder irre­füh­rend bezeich­net. Die­se Klar­stel­lung ist wich­tig und wird von uns zusam­men mit dem voll­stän­di­gen Ant­wort­brief veröffentlicht.

Gleich­wohl blei­ben Fra­gen zur inhalt­li­chen Aus­ge­wo­gen­heit der schu­li­schen Aus­ein­an­der­set­zung offen. Schü­ler dür­fen poli­ti­sche Pro­gram­me kri­tisch hin­ter­fra­gen und ihre Sor­gen äußern. Gera­de ein Gedan­ken­ex­pe­ri­ment muss jedoch klar zwi­schen tat­säch­li­chen Pro­gramm­for­de­run­gen, mög­li­chen Fol­gen und per­sön­li­chen Bewer­tun­gen unter­schei­den. Pau­scha­le Aus­sa­gen über geson­der­te Klas­sen für Kin­der mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund oder die Hal­tung gegen­über ande­ren Lebens­ent­wür­fen bedür­fen einer prä­zi­sen Begrün­dung anhand kon­kre­ter Programmstellen.

Dass die Schul­lei­te­rin unser Dia­log­an­ge­bot im vor­lie­gen­den Zusam­men­hang für nicht erfor­der­lich hält und Par­tei­pro­gram­men zugleich jeg­li­chen Inter­pre­ta­ti­ons­spiel­raum abspricht, hal­ten wir für wenig hilf­reich. Poli­ti­sche Bil­dung lebt davon, unter­schied­li­che Deu­tun­gen zu prü­fen und Gegen­ar­gu­men­te ein­zu­be­zie­hen. Unser Anlie­gen bleibt eine sach­li­che und fai­re Aus­ein­an­der­set­zung mit unse­ren Posi­tio­nen. Für einen sol­chen Aus­tausch ste­hen wir wei­ter­hin zur Verfügung.

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