Verantwortung mit Augenmaß
Tiere sind auf unseren Maßstab von Verantwortung angewiesen. Artgerechte Haltung und die konsequente Vermeidung von Grausamkeit sind kein Luxus, sondern eine Pflicht einer verantwortungsbewussten Gesellschaft. Der Tierschutz steht dabei häufig im Spannungsfeld landwirtschaftlicher, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Interessen. Notwendig ist eine sachliche, vernunftgeleitete Güterabwägung – nicht die Durchsetzung ideologischer Positionen.
Veterinärkontrollen mit Vernunft
Veterinärkontrollen sind unverzichtbar, müssen jedoch verhältnismäßig und mit Augenmaß erfolgen. Wir wenden uns gegen eine pauschale Vorverurteilung von Landwirten und Tierhaltern. Generalverdacht und überbordende Bürokratie lehnen wir ab.
Jäger und Förster als Partner anerkennen
Jäger und Förster leisten einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz und sind als sachkundige Partner anzuerkennen und einzubinden.
Kastrationspflicht für Freigängerkatzen prüfen
Zur wirksamen Eindämmung von Katzenelend soll die Einführung einer Kastrationspflicht für Freigängerkatzen geprüft werden – nach dem Vorbild zahlreicher hessischer Kommunen.
Tierfreundliche Betriebe
Tierfreundliche Betriebe sollen bei öffentlichen und städtischen Aufträgen bevorzugt berücksichtigt werden.
Förderung lokaler Artenschutzprojekte auf öffentlichen Flächen
Mähfreie Zonen und Blühflächen stärken den Schutz von Insekten und die Artenvielfalt. Tierschutz soll als Bildungsthema in Schulen und Kitas fest verankert werden.
Dauergenehmigungen für Krötenschutzhelfer
Wir fordern die Einführung von unbürokratischen Dauergenehmigungen für ehrenamtliche Helfer im Bereich des Krötenwanderungsschutzes. Dies sichert die Handlungsfähigkeit der Aktiven und reduziert den jährlichen Verwaltungsaufwand für den wichtigen Schutz unserer heimischen Amphibien.
Keine Hundesteuererhöhung zur Haushaltssanierung
Wir schützen die wertvolle Beziehung zwischen Mensch und Tier. Hunde sind wichtige Sozialpartner und fördern das Wohlbefinden, weshalb die Tierhaltung bezahlbar bleiben muss. Statt Mehrbelastungen für Halter setzen wir auf eine solide Finanzpolitik ohne den Griff in die Taschen der Tierfreunde.