AfD-Bürstadt zu den Aussagen des DGB

Pres­se­mit­tei­lung der AfD Bür­stadt vom 9.6.2018

Mit Befrem­den hat die AfD Bür­stadt die Aus­sa­gen von DGB-Vertretern zur Kennt­nis genom­men, man leh­ne jed­we­des Gespräch mit der AfD und mit ihren Land­tags­kan­di­da­ten ab. Die­ses Ver­hal­ten ist nicht nur unde­mo­kra­tisch son­dern steht auch im kla­ren Wider­spruch zur Sat­zung des DGB, die in Para­graph 2 aus­drück­lich die Über­par­tei­lich­keit des Gewerk­schafts­bun­des fest­schreibt.

Ob es nun ein­zel­nen DGB-Funktionären passt oder nicht: Ein beacht­li­cher Teil der gewerk­schaft­lich orga­ni­sier­ten Arbeit­neh­mer­schaft wählt die AfD. Wie will denn der DGB mit die­sen Mit­glie­dern umge­hen? Die Tat­sa­che, dass die AfD bei den baden-württembergischen Land­tags­wah­len im Wahl­kreis Mann­heim Nord, also in klas­si­schen Arbei­ter­be­zir­ken, das Direkt­man­dat errin­gen konn­te, soll­te den Gewerk­schafts­bos­sen zu den­ken geben.

Der DGB hat über­dies den Bezug zu den Arbeit­neh­mern längst ver­lo­ren. Füh­ren­de Gewerk­schaf­ter, wie etwa ver.di-Chef Bsirs­ke, kas­sie­ren neben einem fürst­li­chen Gewerk­schafts­ge­halt Tau­sen­de Euro als Auf­sichts­rats­mit­glie­der bei ver­schie­de­nen Kon­zer­nen. Der Name Peter Hartz, Mit­glied der IG Metall, wur­de zum Syn­onym für Armut und Aus­gren­zung.

Nicht ver­wun­der­lich vor die­sem Hin­ter­grund ist das Ent­ste­hen von alter­na­ti­ven Arbeit­neh­mer­ver­tre­tun­gen, wie dem „Zen­trum Auto­mo­bil“, eine Orga­ni­sa­ti­on, die bei den Betriebs­rats­wah­len im Früh­jahr beacht­li­chen Erfol­ge erzie­len konn­te.

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