Stefan Adler zum Direktkandidaten Bergstraße-West nominiert

Nach­dem bei der Wahl­kreis­ver­samm­lung für den Wahl­kreis 55, Bergstraße-Ost, bereits Rolf Kahnt aus Bens­heim als Direkt­kan­di­dat gewählt wur­de, ist das Berg­strä­ßer Duo für die Land­tags­wah­len im Herbst die­ses Jah­res nun mit der Wahl von Ste­fan Adler aus Viern­heim für den Wahl­kreis 54 kom­plett.

Zum Wahl­kreis 54 Bergstraße-West gehö­ren die Städ­te und Gemein­den Bib­lis, Bür­stadt, Ein­hau­sen, Hep­pen­heim, Lam­pert­heim, Lorsch und Viern­heim. Bei der Wahl­kreis­ver­samm­lung am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag im Dorf­ge­mein­schafts­haus in Lang­wa­den ent­schie­den sich 21 von 24 anwe­sen­den Stimm­be­rech­tig­ten für den 26-jährigen Schatz­meis­ter des Viern­hei­mer AfD-Ortsverbandes. Auf den Mit­be­wer­ber Knut Schaf­fert, Kreis­vor­stands­mit­glied und stell­ver­tre­ten­der Orts­spre­cher Viern­heims, ent­fie­len drei Stim­men. Als Ersatz­be­wer­ber wähl­te die Ver­samm­lung Ralf Dech aus Viern­heim. Er erhielt 16 Stim­men, sein Mit­be­wer­ber Ralf Schwei­ckert aus Hep­pen­heim konn­te acht Ja-Stimmen auf der Haben­sei­te ver­bu­chen.

Alle Bewer­ber kri­ti­sier­ten in ihren Bewer­bungs­re­den ins­be­son­de­re die feh­ler­haf­ten poli­ti­schen Ent­wick­lun­gen seit Juli 2015. Die ille­ga­le Mas­sen­ein­wan­de­rung hät­te gesell­schaft­li­che Ver­wer­fun­gen gewal­ti­gen Aus­ma­ßes erzeugt, ins­be­son­de­re beim The­ma Inne­re Sicher­heit wie auch beim The­ma Kri­mi­na­li­tät. Die Bevöl­ke­rung füh­le sich nicht mehr sicher im eige­nen Land. Die Bedro­hung der inne­ren Sta­bi­li­tät und des gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halts näh­me wei­ter zu, weil nach wie vor die Gren­zen Deutsch­lands offen blie­ben und auch die neu­ge­bil­de­te Gro­ße Koali­ti­on auf Bun­des­ebe­ne kei­ne Begren­zung der ille­ga­len Ein­wan­de­rung in deut­sche Sozi­al­sys­te­me betrei­be. Im Gegen­teil, die neue Bun­des­re­gie­rung wer­de den Fami­li­en­nach­zug sehr wahr­schein­lich mit den Stim­men der SPD nicht aus­set­zen kön­nen. Das füh­re nur zu wei­te­ren finan­zi­el­len Belas­tun­gen für Städ­te und Gemein­den, in denen ohne­hin schon seit Jah­ren bezahl­ba­rer Wohn­raum nicht ein­mal mehr für die ein­hei­mi­sche Bevöl­ke­rung vor­han­den sei.

Der Berg­strä­ßer Kreis­ver­band sieht sich nun mit den bei­den Direkt­kan­di­da­ten Adler und Kahnt wie auch mit den Ersatz­be­wer­bern Mar­git Hor­le und Ralf Dech für den anste­hen­den Land­tags­wahl­kampf gut gerüs­tet, bil­den die vier AfD-Kandidaten alters­mä­ßig gese­hen alle Wäh­ler­ge­ne­ra­tio­nen ab: von Jung­wäh­lern bis zu Senio­ren, von Frau­en und Män­nern. Die­se Wäh­ler­grup­pen wer­den durch die vier Berg­strä­ßer AfDler bes­tens abge­deckt.

Die bei­den Direkt­kan­di­da­ten haben sich in ihren Rede­bei­trä­gen als Ziel­mar­ke min­des­tens das Wahl­er­geb­nis bei den ver­gan­ge­nen Bun­des­tags­wah­len gesetzt. Unter Umstän­den kön­ne man sogar noch mehr Pro­zent­punk­te ein­fah­ren, denn die Poli­tik des „Weiter-so“ der Gro­ßen Koali­ti­on mit den Wahl­ver­lie­rern CDU, CSU und SPD wür­de immer mehr kri­ti­sche Wäh­ler ver­an­las­sen, die AfD zu wäh­len. Im Kreis­ver­band Berg­stra­ße erziel­te die AfD bei der letz­ten Bun­des­tags­wahl mit 12,9 % ein Stim­men­er­geb­nis, das das Stim­men­er­geb­nis für die AfD auf Hes­se­nebe­ne sogar um einen glat­ten Pro­zent­punkt über­traf.

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