Kein Windpark vor unserer Haustür!

08.02.2018 — Ver­gan­ge­ne Woche berich­te­te die Lam­pert­hei­mer Zei­tung, dass die Stadt Mann­heim, unmit­tel­bar süd­lich der Lam­pert­hei­mer Stadt­gren­ze, Flä­chen für Wind­rä­der aus­wei­sen will. Auch wenn man sich noch in einer frü­hen Pla­nungs­pha­se befin­det, weiß man bei der Stadt Mann­heim jetzt schon, dass der Abstand zur Wohn­be­bau­ung von nur 1.000 Metern auch für Lam­pert­heim gel­ten soll.

Das The­ma ist im Lam­pert­hei­mer Rat­haus schon län­ger bekannt. Trotz­dem hielt man es nicht für nötig, die­ses Wis­sen auch an die Bür­ger der Stadt wei­ter­zu­ge­ben. Der Stadt-Pressesprecher ver­kün­det halb­her­zig, man neh­me natür­lich die Lam­pert­hei­mer Inter­es­sen wahr. Da man sich nun offen­bar im Rat­haus bereits mit den Mann­hei­mer Plä­nen abge­fun­den hat, sagt man jetzt schon, „die Lebens­qua­li­tät“ sol­le durch die Anla­gen „nicht über­pro­por­tio­nal“ beein­träch­tigt wer­den. Es gel­te, einen „akzep­ta­blen Kon­sens“ zu fin­den.

Für die AfD Lam­pert­heim ist die­se gleich­gül­ti­ge Hal­tung das Gegen­teil von Inter­es­sen­wahr­neh­mung.

Die AfD lehnt den Bau von Wind­rä­dern vor den Toren unse­rer Stadt grund­sätz­lich ab. Es ist ohne­hin äußerst zwei­fel­haft, ob Wind­rä­der in die­ser wind­schwa­chen Gegend über­haupt wirt­schaft­lich zu betrei­ben sind oder ob hier nicht eine Inves­ti­ti­ons­rui­ne mit Ansa­ge ent­ste­hen soll. Abge­se­hen von der Zer­stö­rung des Land­schafts­bil­des wird auch die Beein­träch­ti­gung der in unmit­tel­ba­rer Nähe woh­nen­den Bür­ger gra­vie­rend sein.

„Die AfD lehnt Wind­rä­der vor den Toren Lam­pert­heims ohne Wenn und Aber ab“, so AfD-Ortssprecher Oli­ver Schick. „Wir for­dern die Ver­ant­wort­li­chen auf, sämt­li­che Maß­nah­men zu ergrei­fen, um den Bau eines Wind­parks zu ver­hin­dern. Dazu gehört auch zu gege­be­ner Zeit, alle recht­li­chen Mög­lich­kei­ten aus­zu­schöp­fen.“

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