Impressionen aus dem Bundestag in vollbesetzter Kulturscheune

27.01.2018 — In einer bis auf den letz­ten Platz gefüll­ten Kul­tur­scheu­ne konn­te Klaus Hof­mann, Orts­spre­cher der Viern­hei­mer AfD, die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Frau Maria­na Harder-Kühnel begrü­ßen.

In sei­nem Gruß­wort ging Hof­mann auf die aktu­ell bedenk­li­che Sicher­heits­si­tua­ti­on in Deutsch­land ein. Schutz­su­chend sind in unse­rem Land kei­nes­wegs die ille­ga­len Migran­ten, son­dern viel­mehr die Ein­hei­mi­schen, ins­be­son­de­re jun­ge Mäd­chen. Der bru­ta­le Mord in Kan­del durch einen angeb­lich 16 Jah­re alten Syrer ist kein Ein­zel­fall, son­dern die Spit­ze des Eis­ber­ges. Ähn­li­che Fäl­le gab es in Darm­stadt, wo eine 16-jährige Deut­sche durch einen angeb­lich erst 16 Jah­re alten Syrer schwer ver­letzt wur­de. Auch in Viern­heim drang ein ille­ga­ler Migrant mehr­fach am hell­lich­ten Tag in die Alexander-von-Humboldt-Schule ein und beläs­tig­te mas­siv min­der­jäh­ri­ge Schü­le­rin­nen – der Fall wur­de von der Pres­se und vom SPD-Bürgermeister tot­ge­schwie­gen. 75 % der Deut­schen for­dern einen obli­ga­to­ri­schen Alters­test für sog. Flücht­lin­ge, aber nur die AfD stellt die­se For­de­rung auch im Bun­des­tag!

Posi­ti­ves gibt es hin­ge­gen aus Öster­reich zu berich­ten, so Hof­mann. Dort ist im Gegen­satz zu Deutsch­land eine rasche Regie­rungs­bil­dung gelun­gen – mit dem nur 31 Jah­re alten Bun­des­kanz­ler Sebas­ti­an Kurz wur­de eine Koali­ti­on zwi­schen der ÖVP und der Frei­heit­li­chen Par­tei (FPÖ) begrün­det, mit der die AfD enge und freund­schaft­li­che Bezie­hun­gen unter­hält. Die neue konservativ-freiheitliche Regie­rung steht für einen neu­en Stil, für Beloh­nung der Flei­ßi­gen und sozia­len Aus­gleich aller Gesell­schafts­schich­ten. Ziel ist, wie im 182-seitigen Regie­rungs­pro­gramm mehr­fach betont, die ille­ga­le Migra­ti­on nach Öster­reich zu stop­pen. Die neue Regie­rung trennt klar zwi­schen Zuwan­de­rung und Asyl. Schutz auf Zeit bie­tet sie jenen Men­schen, die wirk­lich vor Ver­fol­gung flüch­ten müs­sen. Für ille­ga­le Migra­ti­on, die meist unter Miss­brauch des Asyl­rechts statt­fin­det, ist kein Platz. Daher wird die Regie­rung Schrit­te für ein effi­zi­en­te­res Asyl­we­sen set­zen und für eine kon­se­quen­te Rück­füh­rung abge­lehn­ter Asyl­wer­ber sor­gen. Öster­reich wird ein Gegen­ent­wurf zur aus­ge­laug­ten Mer­kel­re­pu­blik wer­den, in der der gegen die eige­ne Bevöl­ke­rung gerich­te­te Kurs der Mas­sen­auf­nah­me ille­ga­ler Flücht­lin­ge und die Abtre­tung von Sou­ve­rä­ni­täts­rech­ten an die EU-Bürokratie unge­hemmt wei­ter geht – „Öster­reich kann’s bes­ser“, ende­te Hof­mann.

Dr. Mal­te Kauf­mann aus Hei­del­berg schloss sich mit einem Gruß­wort an. Mer­kel kämpft mit allen Mit­teln um ihr poli­ti­sches Über­le­ben, so Kauf­mann. In Davos tritt sie nicht als Bun­des­kanz­le­rin des deut­schen Vol­kes auf, ja nicht ein­mal als Ver­tre­te­rin eines star­ken Euro­pas der sou­ve­rä­nen Natio­nal­staa­ten, son­dern eher als Ver­tre­te­rin einer ima­gi­nä­ren Eine-Welt-Regierung, und sie ver­kauft dabei unse­re deut­schen Inter­es­sen mit immensem, nach­hal­ti­gen, kaum noch zu kor­ri­gie­ren­den Scha­den für unser Land. Des­halb will sie die Gro­Ko um jeden Preis. Mar­tin Schulz sag­te beim Par­tei­tag klipp und klar: Mit der SPD gibt es kei­ne Ober­gren­ze für Flücht­lin­ge. Alle ande­ren Par­tei­en außer der AfD möch­ten immer mehr EU, wol­len die „Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Euro­pa“. Mar­tin Schulz will die­se schon in 7 Jah­ren. Nur die AfD sagt klipp und klar: Mit uns nicht! Die Viel­falt der Kul­tu­ren und Völ­ker Euro­pas muss erhal­ten blei­ben. Die AfD will star­ke Natio­nal­staa­ten, es gilt das Sub­si­dia­ri­täts­prin­zip. Herr Dr. Kauf­mann kün­dig­te eine ver­stärk­te Zusam­men­ar­beit der Kreis­ver­bän­de in der Rhein-Neckar-Region über die Lan­des­gren­zen hin­weg an, ers­te gemein­sa­me Aktio­nen sind schon in Vor­be­rei­tung.

Mit gro­ßen Applaus wur­de anschlie­ßend Frau Harder-Kühnel von den Zuhö­rern begrüßt. Sie ist als hes­si­sche Spit­zen­kan­di­da­tin mit dem zweit­bes­ten Ergeb­nis in ganz Hes­sen in den Bun­des­tag ein­ge­zo­gen und berich­te­te anhand eines kurz­wei­li­gen und inter­es­san­ten Powerpoint-Vortrages über die ers­ten Mona­te als Abge­ord­ne­te. Neben dem admi­nis­tra­ti­ven Auf­bau einer Frak­ti­on – es müs­sen z. B. Frak­ti­ons­räu­me ein­ge­rich­tet und Mit­ar­bei­ter ein­ge­stellt wer­den – hat par­al­lel die poli­ti­sche Arbeit im Bun­des­tag begon­nen. Frau Harder-Kühnel mach­te dies z. B. anhand ihrer Anfra­ge zum Flücht­lings­zu­zug und einem Gesetz­ent­wurf zur Ände­rung des Auf­ent­halts­ge­set­zes deut­lich. Frau Harder-Kühnel wird im Aus­schuss für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend tätig sein und dort ihre Fach­kom­pe­tenz als Rechts­an­wäl­tin und drei­fa­che Mut­ter ein­brin­gen. In die­sem Aus­schuss wer­den wich­ti­ge The­men behan­delt wie z. B. Fami­lie, Frau­en und Arbeits­welt, Kampf der Gewalt gegen Frau­en, Kin­der und Jugend­schutz, aber auch Flücht­lings­po­li­tik und Inte­gra­ti­on. Für die AfD ist die Fami­lie der Kern und die Basis der Gesell­schaft. Ent­spre­chend hoch und kom­pe­tent wird auch der Ein­satz in die­sem Fach­aus­schuss von Frau Harder-Kühnel sein.

Der Abend klang aus mit zahl­rei­chen guten Gesprä­chen, für die neben den Refe­ren­ten auch der Kreis­vor­sit­zen­de von Mann­heim, Herr Robert Schmidt, zur Ver­fü­gung stand.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.