Journalismus zum Fremdschämen

Ein Zuschauerkommentar zur Maischberger-Sendung vom 17.01.2018

Sehr geehr­te Frau Maisch­ber­ger,

zu spä­ter Stun­de, wo es evtl. nicht jedem Bür­ger mög­lich ist, Ihre Sen­dung zu ver­fol­gen, strahl­te das ARD Ihr Inter­view mit Herrn Bun­des­kanz­ler Sebas­ti­an Kurz aus. Sie waren bis­her die ein­zi­ge Mode­ra­to­rin im deut­schen Fern­se­hen, von der wir den Ein­druck hat­ten, dass sie einen guten, objek­ti­ven Jour­na­lis­mus erken­nen lässt. Ohne aus­gie­big auf Ihr takt­lo­ses und pein­li­ches Ver­hal­ten gegen­über Herrn Bun­des­kanz­ler Seba­ti­an Kurz ein­zu­ge­hen, möch­ten wir Sie dar­an erin­nern, dass man schon in der Schu­le lernt, den ande­ren aus­spre­chen zu las­sen. Sie sind pene­trant Herrn Kurz ins Wort gefal­len. In ruhi­ger, gelas­se­ner Art ist er damit umge­gan­gen. Cha­peau, Herr Kurz! Für die Art und Wei­se, wie Herr Trit­tin sich dar­ge­stellt hat, gibt es bei uns nur ein bedau­er­li­ches Schmun­zeln.

Ab sofort spa­ren wir uns Ihre Fern­seh­auf­trit­te, Frau Maisch­ber­ger – wegen Fremd­schä­mens.

Syl­via und Hart­wig Roth­fuss, Lin­den­fels

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