Kreisvorstand organisiert den Landtagswahlkampf 2018

26.12.2017 — Am mor­gi­gen Mitt­woch, 27.12.2017, trifft sich der Kreis­vor­stand der Alter­na­ti­ve für Deutsch­land (AfD) zu sei­ner regu­lä­ren Sit­zung in der Geschäfts­stel­le in Bens­heim. Als einer der Bespre­chungs­punk­te steht auf der Tages­ord­nung der geplan­te Neu­jahrs­emp­fang des Kreis­ver­ban­des im kom­men­den Janu­ar mit zwei bekann­ten Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten der AfD, die über ihre Arbeit in den ers­ten 100 Tagen im Reichs­tag berich­ten wer­den. Die­ses Ereig­nis dürf­te, wie Kreis­spre­cher Rolf Kahnt betont, für Berg­strä­ßer Mit­glie­der und Inter­es­sier­te eine beson­de­re Anzie­hungs­kraft haben, „geben unse­re Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten doch gera­de in der Pha­se der Regie­rungs­bil­dung eine ande­re Sicht­wei­se und Wahr­neh­mung wie­der, wie sie sie von ande­ren Par­tei­en eben nicht ver­mit­telt wird.“

Kahnt kri­ti­siert die feh­len­de Trans­pa­renz bei der gegen­wär­ti­gen Regie­rungs­bil­dung, nach­dem die Jamaika-Verhandlungen schei­ter­ten. Der AfD-Kreissprecher kann sich wegen grund­sätz­li­cher Unter­schie­de zwi­schen Uni­on und SPD gera­de in der Migra­ti­ons­fra­ge über­haupt kei­ne erfolgs­ver­spre­chen­den Ver­hand­lun­gen vor­stel­len, es sei denn, „der SPD gehe es aus­schließ­lich um Macht­fra­gen und Minis­ter­pos­ten“. Die­se Ent­wick­lung wür­de die SPD jedoch, der ohne­hin die klas­si­schen Arbei­ter­schich­ten weg­ge­bro­chen sei­en, bei den nächs­ten Wah­len end­gül­tig unter 20 % brin­gen: „Das wäre der end­gül­ti­ge Abschied der SPD von einer Volks­par­tei“, urteilt Kahnt. Im Übri­gen sei die Uni­on wie noch nie in ihrer Geschich­te so sub­stanz­los wie unter Mer­kel, „der Frau ohne Eigen­schaf­ten“, wie der Kreis­spre­cher sie inzwi­schen auf­grund „feh­len­den Rea­li­täts­be­zugs und Feh­lens einer Ori­en­tie­rung wie auch eines Mas­ter­plans für eine gedeih­li­che Zukunft“ nennt. Man habe den Ein­druck, dass alle Ber­li­ner Akteu­re es immer noch nicht mer­ken; ledig­lich eine media­le Kulis­se hal­te sie über Was­ser.

Wei­ter auf der Tages­ord­nung ste­hen die Vor­be­rei­tun­gen für den Land­tags­wahl­kampf 2018 an der Berg­stra­ße. Für die Wahl­krei­se 54 und 55 sind zwei Wahl­kreis­ver­samm­lun­gen abzu­hal­ten, bei denen die Berg­strä­ßer Direkt­kan­di­da­ten der AfD für den hes­si­schen Land­tag gewählt wer­den. Im Janu­ar steht eine gemein­sa­me Kon­fe­renz aller Orts­vor­stän­de mit dem Kreis­vor­stand an, um Ein­zel­hei­ten für den Land­tags­wahl­kampf vor Ort in den 22 Gemein­den und Städ­ten des Land­krei­ses zu bespre­chen und im Ein­zel­nen zu orga­ni­sie­ren. Schließ­lich wer­de es, so Kahnt, noch eine Kreis­haupt­ver­samm­lung Ende Febru­ar oder Anfang März geben, die sich mit dem Jah­res­be­richt und dem abge­lau­fe­nen Geschäfts­jahr 2017 befas­sen wer­de.

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