AfD-Wahlkampfveranstaltung in Lampertheim mit Dr. Malte Kaufmann, Rolf Kahnt und Michael Kuger

19.09.2017 — Ver­gan­ge­nen Sams­tag­abend hat die AfD Lam­pert­heim eine gut besuch­te Wahl­kampf­ver­an­stal­tung zur Bun­des­tags­wahl im Dorf­ge­mein­schafts­haus Lampertheim-Rosengarten durch­ge­führt.

Rund sieb­zig Per­so­nen fan­den den Weg in das Dorf­ge­mein­schafts­haus im Lam­pert­hei­mer Stadt­teil Rosen­gar­ten. Die Ver­an­stal­tung war zu Beginn von Pro­tes­ten lin­ker Grup­pen vor dem Ver­an­stal­tungs­ort beglei­tet. Die Stö­run­gen konn­ten jedoch den recht­zei­ti­gen Beginn der Ver­an­stal­tung nicht ver­hin­dern.

Nach der Begrü­ßung durch Orts­spre­cher Oli­ver Schick mach­te AfD-Direktkandidat für den Kreis Berg­stra­ße Rolf Kahnt den Anfang und setz­te sich mit der aus sei­ner Sicht kata­stro­pha­len Poli­tik von Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel in nahe­zu allen wich­ti­gen Poli­tik­fel­dern aus­ein­an­der. Nach einem kur­zen Abste­cher des pen­sio­nier­ten Gym­na­si­al­leh­rers in die Bil­dungs­po­li­tik, kri­ti­sier­te er hef­tig die Flücht­lings­po­li­tik der Kanz­le­rin mit den Wor­ten von Peter Scholl-Latour: „Wer halb Kal­kut­ta auf­nimmt, ret­tet nicht Kal­kut­ta, son­dern der wird selbst zu Kal­kut­ta.“

Im Anschluss hielt Micha­el Kuger, der Platz 10 auf der hes­si­schen Lan­des­lis­te für die Bun­des­tags­wahl ein­nimmt, einen Vor­trag mit dem Titel „Lügen, Mythen und Wahr­hei­ten über die AfD“. Mit kla­ren und deut­li­chen Wor­ten wand­te er sich gegen das Zerr­bild von der AfD, das nicht nur von den poli­ti­schen Mit­be­wer­bern gezeich­net wer­de, son­dern lei­der auch von den Medi­en. Wie schon Vor­red­ner Rolf Kahnt erhielt auch Micha­el Kuger viel Applaus für sei­ne Aus­füh­run­gen.

Zum Abschluss berich­te­te das lang­jäh­ri­ge CDU-Mitglied Dr. Mal­te Kauf­mann, Direkt­kan­di­dat im Wahl­kreis Heidelberg-Weinheim über sei­nen Weg zur AfD. Er schil­der­te den sich über Jah­re hin­zie­hen­den Ent­frem­dungs­pro­zess von einer Par­tei, die frü­her ein­mal als wert­kon­ser­va­tiv und patrio­tisch galt, ange­fan­gen beim über­has­te­ten Atom­aus­stieg, der rui­nö­sen Griechenland-Rettungspolitik bis hin zum Staats­ver­sa­gen auf dem Gebiet der Flücht­lings­po­li­tik. Unter dem Bei­fall der Besu­cher sag­te Dr. Kauf­mann: „Der Wech­sel zur AfD war die bes­te poli­ti­sche Ent­schei­dung, die ich je getrof­fen habe“. Da er noch guten Kon­takt zu ehe­ma­li­gen Par­tei­freun­den unter­hält, schil­der­te er, dass es an der CDU-Basis wei­ter­hin „bro­delt“, da sehr vie­le unzu­frie­den mit dem Kurs unter Mer­kel sei­en.

Nach einer Fra­ge­run­de für inter­es­sier­te Bür­ger zeig­te sich Orts­spre­cher Schick zufrie­den mit der ers­ten gro­ßen Ver­an­stal­tung unter sei­ner Lei­tung und beton­te, dass die Lam­pert­hei­mer Bür­ger im jüngst gegrün­de­ten Orts­ver­band nun auch auf loka­ler Ebe­ne einen Ansprech­part­ner, der sich um deren Anlie­gen küm­mern wol­le, haben.

Vortrag von Rolf Kahnt

Vortrag von Michael Kuger

Vortrag von Dr. Malte Kaufmann

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