Abgesang

11.09.2017 — Nur 130 Besu­cher ver­lo­ren sich förm­lich beim Auf­tritt von Lisa Fel­ler in der letz­ten Woche im Bür­städ­ter Bür­ger­haus. Lag der gerin­ge Zuschau­er­zu­spruch womög­lich an der Künst­le­rin selbst? Sicher­lich nicht, schließ­lich ist Lisa Fel­ler als Gast in diver­sen TV-Shows wie „TV total“ oder „Ladies Night“ wie auch als Schau­spie­le­rin („Schil­ler­stra­ße“) sehr bekannt und beliebt!

Fakt ist: Die Wer­bung für die Ver­an­stal­tung war halb­her­zig und erfolg­te viel zu spät. Ist es rei­ner Dilet­tan­tis­mus derer, die nach der Umset­zung von Frank Her­bert für den Kul­tur­be­reich zustän­dig sind? Oder soll der Kul­tur­sek­tor in Bür­stadt plan­mä­ßig an die Wand gefah­ren wer­den? Letz­te­res liegt nahe!

Die nächs­te Ver­an­stal­tung mit Micha­el Hat­zi­us steht in nicht ein­mal 14 Tagen an, und bis heu­te ist kaum ein Pla­kat zu sehen, das auf das Event hin­wei­sen wür­de. Selbst an geläu­fi­gen Vor­ver­kaufs­stel­len fehlt bis jetzt jeg­li­cher Hin­weis auf die Ver­an­stal­tung. Pro­fes­sio­na­li­tät, die über vie­le Jah­re prak­ti­ziert wur­de, sieht anders aus.

Unter Bür­ger­meis­te­rin Scha­der und ihrem ver­län­ger­ten Arm Rai­ner Stö­ckel, feder­füh­rend im neu­en Team des Ord­nungs­am­tes für die Kul­tur­ar­beit, wird man sich von Bür­stadt als „Come­dy­hoch­burg“ ver­ab­schie­den müs­sen. Dies ist mehr als bedau­er­lich, schließ­lich hat gera­de die her­vor­ra­gen­de Arbeit des Kul­tur­bei­rats unter Lei­tung von Frank Her­bert die Wahr­neh­mung Bür­stadts in der gesam­ten Regi­on posi­tiv ver­än­dert.

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