Migrantenkriminalität erreicht Bürstadt

Wer auf­merk­sam die regio­na­le Pres­se ver­folgt, dem schwan­te schon län­ger, dass die bei­na­he täg­lich zu lesen­den Straf­ta­ten, ins­be­son­de­re sexu­el­le Beläs­ti­gun­gen, sich nicht mehr lan­ge auf Groß­städ­te wie Mann­heim beschrän­ken wer­den, son­dern eines Tages auch unse­re Stadt errei­chen. Nun ist es also pas­siert: Ein unbe­kann­ter Kri­mi­nel­ler beläs­tigt und ver­letzt eine 23-jährige jun­ge Frau, die in der Nähe der Gar­ten­stra­ße zum Jog­gen unter­wegs war. Der Angrei­fer wird in der Pres­se als „dun­kel­häu­tig“ bezeich­net, auch eine „unbe­kann­te Spra­che“ soll er gespro­chen haben. Der Begriff Aus­län­der oder Migrant wird geflis­sent­lich ver­mie­den.

Dabei dürf­te es auf­grund der Täter­be­schrei­bung fest­ste­hen, dass es sich offen­bar um einen Aus­län­der gehan­delt hat. Wie in den öffent­lich zugäng­li­chen Kri­mi­na­li­täts­sta­tis­ti­ken nach­zu­le­sen, ist der Anteil von Aus­län­dern, ins­be­son­de­re der sog. Flücht­lin­ge, bei Sexu­al­straf­ta­ten und ande­ren schwe­ren Ver­bre­chen exor­bi­tant hoch. Dies zu leug­nen, wür­de von Rea­li­täts­ver­lust zeu­gen.

Die schon dümm­li­chen Rat­schlä­ge, etwa der Ober­bür­ger­meis­te­rin von Köln, Hen­ri­et­te Reker, man sol­le eine Arm­län­ge Abstand zum Täter wah­ren, sind letzt­lich blan­ker Hohn für die Opfer. Gene­rell lässt sich fest­stel­len, dass sich statt der gebo­te­nen Sor­ge um die Opfer von Straf­ta­ten eine per­fi­de Form der Opfer­be­schimp­fung ein­ge­schli­chen hat. Die Kul­tur­wis­sen­schaft­le­rin mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, Mit­hu Sany­al, etwa beschreibt eine Ver­ge­wal­ti­gung als „Erleb­nis“. Die Opfer sind nicht gern gese­hen, ent­lar­ven Sie doch die ver­ord­ne­te Heu­che­lei, wenn es um Aus­län­der­kri­mi­na­li­tät geht. Nach dem Kodex des deut­schen Pres­se­ra­tes soll die Natio­na­li­tät oder Reli­gi­on von Tätern ledig­lich dann genannt wer­den, wenn es einen „begrün­de­ten Sach­be­zug“ zur Tat gibt.

Kön­nen wir unse­re Kin­der noch allei­ne ins Schwimm­bad oder zur Schu­le lau­fen las­sen? Auf jeden Fall ist dies mit einem Risi­ko ver­bun­den, das es vor weni­gen Mona­ten in die­ser Form noch nicht gab. Der Zusam­men­hang mit dem von Frau Mer­kel ver­schul­de­ten ille­ga­len Grenz­über­tritt hun­dert­tau­sen­der Aus­län­der liegt auf der Hand. Ach ja – da gibt es ja noch die Poli­zei. Vor eini­gen Tagen berich­te­te uns eine jun­ge Frau aus Bür­stadt, dass Sie in einem Fall von aku­ter Bedro­hung die Poli­zei ver­stän­digt und drin­gend Hil­fe ange­for­dert hät­te. Am Tele­fon sag­te man ihr, alle Strei­fen­wa­gen sei­en unter­wegs, und sie müs­se sich noch eine Drei­vier­tel­stun­de gedul­den. Dies ist kei­nes­falls als Vor­wurf an die Poli­zei gerich­tet, son­dern soll die von der Poli­tik zu ver­ant­wor­ten­den Miss­stän­de auf­zei­gen. Die Unter­be­set­zung der Dienst­stel­len wirkt sich ver­hee­rend aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.