Organisierte Plakatzerstörung in Viernheim

Kaum beginnt die hei­ße Wahl­kampf­pha­se mit Pla­ka­tie­run­gen im Stadt­ge­biet, schon zei­gen eini­ge anony­me Feig­lin­ge ihr wah­res Gesicht. Am Wochen­en­de wur­den in einer Nacht- und Nebel­ak­ti­on Pla­ka­te der AfD abge­ris­sen, zer­stü­ckelt und auf der Begrü­nung der Nibelungen- und Worm­ser Stra­ße ver­teilt. In der Saar­land­stra­ße wur­den mit Pla­ka­ten die Müll­ton­nen ver­stopft. Mitt­ler­wei­le errei­chen uns wei­te­re Nach­rich­ten – auch von Nicht-AfD Mit­glie­dern, die die­se zer­stö­re­ri­schen, anti­de­mo­kra­ti­schen Aktio­nen nicht gut fin­den. Wir beka­men Hin­wei­se von Bür­gern, die vor Ort woh­nen, dass ver­mumm­te Per­so­nen in der Nacht, mit ent­spre­chen­dem Werk­zeug, die Pla­ka­te her­un­ter­ris­sen und zer­stört haben.

Am sel­ben Tag hin­gen an der­sel­ben Stel­le, wo noch vor eini­gen Stun­den AfD-Plakate hin­gen, jetzt SPD-Plakate. Jetzt die SPD zu beschul­di­gen, wäre sicher nicht kor­rekt, auch weil dazu jeg­li­che Bewei­se feh­len. Wer jedoch ver­lau­ten lässt, gegen­über der AfD mit dem „nöti­gen öffent­li­chen Pro­test“ reagie­ren zu wol­len, soll­te sich nicht wun­dern, wenn er ein­mal vom Bür­ger am Wahl­tag abge­straft wird.

Wir for­dern alle Par­tei­en in Viern­heim auf, sich klar von Gewalt und Kri­mi­na­li­tät zu distan­zie­ren und den Wahl­kampf fair und mit Argu­men­ten aus­zu­tra­gen.

Zum Schluss bleibt nur ein sehr pas­sen­der Spruch: Wer in einer Demo­kra­tie schläft, wacht in einer Dik­ta­tur auf. Bleibt nur zu hof­fen, dass die Bür­ger auf­wa­chen und die­sem Trei­ben am Wahl­tag einen Denk­zet­tel ver­pas­sen!

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