Sand in die Augen streuen

Wenn man die ent­spre­chen­de Sta­tis­tik liest, ist jeder fünf­te Bür­ger in der BRD bereits Aus­län­der, mit fort­schrei­ten­der Ten­denz, da die hohe Zuwan­de­rung anhält, was jeder ja auch leicht unter­wegs fest­stel­len kann. Davon hört man aber jetzt in den Medi­en vor der Wahl nichts mehr. Es wird – wie so vie­les momen­tan – tot­ge­schwie­gen. Wir haben wei­ter eine stei­gen­de Aus­län­der­kri­mi­na­li­tät und unter ande­ren Miss­stän­den hoch­schnel­len­de Sozi­al­leis­tun­gen, die trotz Rekord­be­schäf­ti­gung im ver­gan­ge­nen Jahr 918 Mil­li­ar­den Euro betru­gen. Damit sind sie seit 2015 um 3,7 Pro­zent gestie­gen, und laut einer Schät­zung des Han­dels­blat­tes wer­den sie bis Ende der Legis­la­tur­pe­ri­ode bei 1,1 Bil­lio­nen Euro lie­gen. Vie­le Bür­ger las­sen sich jedoch ger­ne wei­ter Sand in die Augen streu­en und reagie­ren nicht, aus wel­chem Grund auch immer. Die eta­blier­ten Par­tei­en freut‘s. Was hin­ter­las­sen wir aber für ein Land unse­ren Kin­dern und Enkeln, das unse­re Vor­fah­ren nach dem Krieg so mühe­voll wie­der auf­ge­baut haben.

Jut­ta Schmitt, Mör­len­bach

(Leser­brief in der „Oden­wäl­der Zei­tung“ vom 05.08.2017)

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