AfD-Themenabend unter freiem Himmel

In Viern­heim fand am 28. Juli 2017 ein The­men­abend der AfD unter frei­em Him­mel auf dem Platz vor der Kul­tur­scheu­ne statt. Trotz gül­ti­gem Miet­ver­trag mit der Stadt Viern­heim blieb der AfD die Kul­tur­scheu­ne ver­schlos­sen; hier wird noch zu klä­ren sein, war­um.

Der Orts­spre­cher Klaus Hof­mann begrüß­te vor über 30 Zuhö­rern die Gäs­te – Chris­ti­ne Ander­son, hes­si­sche Kan­di­da­tin für den Bun­des­tag, und Rüdi­ger Klos, direkt gewähl­ter Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter aus Mann­heim. Der Direkt­kan­di­dat für den Kreis Berg­stra­ße, Rolf Kahnt, war eben­so mit von der Par­tie.

Zunächst erin­ner­te Hof­mann an den Steu­er­zah­l­er­ge­denk­tag, den 19. Juli 2017. Der Steu­er­zah­l­er­ge­denk­tag (Tag des Steu­er­zah­lers) ist ein vom Bund der Steu­er­zah­ler aus­ge­ru­fe­ner, sym­bo­li­scher Gedenk­tag. Es ist der Tag, bis zu dem der durch­schnitt­li­che Steu­er­zah­ler nur für die Steu­ern und Abga­ben gear­bei­tet hat. Trotz sehr hoher staat­li­cher Ein­nah­men (2016 705 Mrd. Euro, 2017 732 Mrd Euro, 2021 geschätz­te 852 Mrd. Euro) sinkt das Leis­tungs­ni­veau des Staa­tes immer mehr ab, gera­de im Bereich der inne­ren Sicher­heit, der Bil­dung und der Infra­struk­tur. Dafür stei­gen Aus­ga­ben für die Euro­kri­se, die Stüt­zung von Kri­sen­län­dern wie Grie­chen­land und die Kos­ten der Asyl­kri­se exor­bi­tant an. Es kann wei­ter­hin nicht sein, dass ein Ange­stell­ter bei Apple Deutsch­land auf ein Gehalt von 50.000 Euro rund 25 % Ein­kom­mens­steu­er zah­len muss, Apple als welt­wei­ter Mil­li­ar­den­kon­zern selbst aber nur 0,34 % Steu­ern in Deutsch­land zahlt.

Die AfD for­dert daher:

  • Redu­zie­rung der Steuer- und Abga­ben­quo­te
  • Refor­mie­rung der Steu­er­sys­te­me
  • Rück­bau der Büro­kra­tie
  • Mit­tel­stands­freund­li­che Wirt­schafts­po­li­tik
  • Schaf­fung einer fai­ren Unter­neh­mens­be­steue­rung
  • Gewin­ne sind dort zu ver­steu­ern, wo sie erwirt­schaf­tet wer­den.

The­ma­ti­siert wur­de auch die lin­ke Gewalt, die seit Ende der 60er Jah­re eine blu­ti­ge Spur durch die Bun­des­re­pu­blik legt. Erin­nert sei nur an die Kra­wal­le lin­ker Stu­den­ten 1968, die RAF, K-Gruppen, Anti-Atom-Ausschreitungen, Anti-Strauß-Krawalle, 1.-Mai-Randale, Haus­be­set­zer­sze­ne usw. Die G20-Krawalle in Ham­burg und die Riga­er Stra­ße in Ber­lin sind nur wei­te­re trau­ri­ge Höhe­punk­te lin­ker Gewalt. Auch Frau Ander­son wur­de Opfer eines lin­ken Mord­ver­su­ches in Form eines Stein­wur­fes direkt an den Kopf, der eine klaf­fen­de und stark blu­ten­de Wun­de hin­ter­ließ.

Daher for­dert die AfD:

  • Nicht auf dem lin­ken Auge blind sein
  • Kei­ne Nach­sicht vor lin­kem Ter­ror
  • Durch­set­zung des Rechts­staa­tes
  • Unter­stüt­zung der Poli­zei bei ihrer Arbeit

Herr Klos schil­der­te anschlie­ßend die Arbeit der AfD-Fraktion im Stutt­gar­ter Land­tag und hob die wich­ti­ge Rol­le einer ech­ten Oppo­si­ti­on im par­la­men­ta­ri­schen Betrieb her­vor. Wich­tig sind gera­de die sozia­len Aspek­te, denn lei­der gibt es eine zuneh­men­de Armut unter der deut­schen Bevöl­ke­rung, aus­ge­löst durch nied­ri­ge Ren­ten, 400-Euro-Jobs statt regu­lä­rer Arbeits­plät­ze und gera­de in den Metro­pol­re­gio­nen stark stei­gen­den Mie­ten.

Die AfD-Fraktion zeigt aber nicht nur Pro­ble­me auf, son­dern bie­tet auch Lösun­gen an. Das zeigt sich z. B. an dem erar­bei­te­ten Pro­gramm „Fit4Return“, das auf intel­li­gen­te Wei­se die not­wen­di­ge Rück­kehr der seit 2015 bei uns ein­ge­ström­ten Migran­ten mit Ent­wick­lungs­po­li­tik und Aus­bil­dungs­för­de­rung ver­knüpft.

Frau Ander­son begrün­de­te in ihren Vor­trag die Not­wen­dig­keit von Gren­zen und gewach­se­nen Gemein­schaf­ten. Gren­zen sind über­all, und jeder hat sie. Gren­zen und Abgren­zun­gen sind Vor­be­din­gun­gen mensch­li­chen Lebens, sowohl im Bereich der per­sön­li­chen Ent­wick­lung als auch im Zusam­men­le­ben von grö­ße­ren Grup­pen bis hin zu Staa­ten. Jeder Mensch muss im Lau­fe sei­nes Lebens ler­nen, eige­ne Gren­zen zu set­zen. Fin­det die­ser Pro­zess nicht statt, läuft es nicht sel­ten auf ein man­geln­des Selbst­wert­ge­fühl, Aus­ge­nutzt­sein oder Schlim­me­res hin­aus. Kein Zwei­fel: Gren­zen sind für den Men­schen wich­tig, sonst ist der Fremd­be­stim­mung Tür und Tor geöff­net. Wer zu oft selbst­los ist, ist schnell sich selbst los!

Wäh­rend wir im per­sön­li­chen Leben star­ke und gesun­de Gren­zen als erstre­bens­wert anse­hen, sehen sich staat­li­che Gren­zen einem Propaganda-Trommelfeuer von Ver­leum­dung und Dämo­ni­sie­rung aus­ge­setzt. Ange­sichts der Migran­ten­kri­se wer­den Gren­zen als unwirk­sam und als Abschot­tung dif­fa­miert. Gren­zen haben für Staa­ten aber den­sel­ben Nut­zen wie für das Indi­vi­du­um – auch hier gilt: Ist Deutsch­land zu selbst­los, ist Deutsch­land bald sich selbst los. Die AfD ist die ein­zi­ge poli­ti­sche rele­van­te Par­tei, die dies erkennt und offen für die Inter­es­sen der deut­schen Bevöl­ke­rung und gesun­de Gren­zen ein­tritt.

Frau Ander­son schloss unter gro­ßen Applaus und erhielt von Herrn Hof­mann eben­so wie Herr Klos ihr ver­dien­tes Gast­ge­schenk.

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