Unverständliche Personalentscheidung

Die Abberufung von Frank Herbert von seiner Funktion im Kulturbeirat der Stadt Bürstadt hat über Bürstadt hinaus allgemein für Kopfschütteln gesorgt. Heißt es doch auf der Internetseite der Stadt Bürstadt (Stand: 19.07.2017) völlig zu Recht: „Bürstadt hat sich im Laufe der Jahre zur Comedyhochburg im Hessischen Ried entwickelt. Der Kulturbeirat beweist in jeder Spielzeit erneut ein gutes Händchen bei der Mischung von unbekannten und bekannten Künstlern …“

Dieser positive Imagewandel Bürstadts ist zu einem großen Teil der Arbeit von Frank Herbert zu verdanken! War Bürstadt im Umkreis bis nach Mannheim über Jahrzehnte nur als Rotlichtmetropole bekannt, konnte in den letzten Jahren eine andere Wahrnehmung Bürstadts erreicht werden. Die anderen Versuche zur Imageverbesserung sollte man besser unerwähnt lassen.

Was treibt Frau Schader zu einer solchen Personalentscheidung? Zumindest ist der Zeitpunkt geschickt gewählt, schließlich entgeht so manchem während der Sommerferien die nur als Randnotiz in der Presse veröffentlichte Entscheidung. Schaders Verhalten erinnert fatal an Angela Merkel, die in ihrem Umfeld alle weggebissen hat, die sie hätten in den Schatten stellen können. Gern gesehen im Stab der Bürgermeisterin sind hingegen Ja-Sager mit CDU-Parteibuch.

Unvergessen sind die Auftritte von Bülent Ceylan oder Gerd Dudenhöffer in Bürstadt! Die Liste der in Bürstadt aufgetretenen Künstler und Comedians ließe sich schier endlos fortsetzen. Ist der kulturelle Höhepunkt Bürstadts künftig der Hexentanz von Frau Schader bei der Weiberfastnacht?

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