Themenabend mit zwei Vorträgen:
„Das neue ROT der Arbeitnehmer ist BLAU“ / „Schulsystem auf dem Prüfstand“

Am 23.06.2017 konn­te der AfD-Ortsverband Viern­heim Chris­ti­an Wald­heim (AidA) und unse­ren Direkt­kan­di­da­ten Rolf Kahnt für einen Vor­trag gewin­nen. Herr Wald­heim stell­te vor, was AidA ist und bezweckt.

AidA – Arbeitnehmer in der AfD

AidA ist die Inter­es­sen­ge­mein­schaft für Arbeit­neh­mer in der AfD.

Selbst­be­stimm­tes Leben in Frie­den und Frei­heit setzt eine erfolg­rei­che Wirt­schafts­po­li­tik vor­aus. Durch insti­tu­tio­nel­le und recht­li­che Bedin­gun­gen sichert der Staat eine Sozia­le Markt­wirt­schaft der sozia­len Gerech­tig­keit, Frei­heit und Ver­ant­wor­tung im Sin­ne Lud­wig Erhards.

AidA erar­bei­tet und gestal­tet Ide­en, Lösun­gen und Posi­tio­nen für eine moder­ne Arbeitsmarkt- und Sozi­al­po­li­tik und bie­tet durch ver­schie­de­ne Platt­for­men und Foren eine Viel­zahl von Infor­ma­tio­nen und Wis­sen zu arbeit­neh­mer­rele­van­ten Fra­ge­stel­lun­gen.

Eine moder­ne und zukunfts­ori­en­tier­te Sozial- und Arbeits­markt­po­li­tik muss auf aktu­el­le Gege­ben­hei­ten, neue Ein­flüs­se, Umstän­de oder Ent­wick­lun­gen zwar schnell, aber mit Weit­sicht und Umsich­tig­keit reagie­ren. Dabei gilt es stets, die zu tref­fen­den Maß­nah­men so zu gestal­ten, dass alle Gene­ra­tio­nen glei­cher­ma­ßen Berück­sich­ti­gung fin­den und Maß­nah­men nicht zuguns­ten einer und zu unguns­ten einer ande­ren Per­so­nen­grup­pe umge­setzt wer­den.

Das ist ange­sichts heu­ti­ger Aus­ma­ße unse­res Sozi­al­staa­tes ein der­art schwe­res Unter­fan­gen, aber unab­ding­bar, wenn der Sozi­al­staat auf Dau­er aus Bei­trä­gen, Steu­er­zu­schüs­sen, aber nicht auf Schul­den basie­rend, finan­zier­bar blei­ben soll. Zwar ist der ver­meint­li­che Wunsch eines jeden Bür­gers nach einer mög­lichst umfäng­li­chen Absi­che­rung sozia­ler Risi­ken mensch­lich abso­lut ver­ständ­lich, aber eben sel­ten gerecht gegen­über den fol­gen­den Gene­ra­tio­nen.

Daher ist die von Lud­wig Erhard gepräg­te Sozia­le Markt­wirt­schaft der Frei­heit und Ver­ant­wor­tung auch wie­der in den Fokus poli­ti­schen Han­delns zu stel­len. Zur Ehr­lich­keit gegen­über Bür­gern und Bei­trags­zah­lern gehört es, dass der Sozi­al­staat nicht der all­um­he­gen­de Wohl­fahrts­staat sein kann, der sich von der Geburt bis zur Bah­re um alle sozia­len Belan­ge sei­ner Bür­ger küm­mert, son­dern dass die Ver­ant­wor­tung zur Über­nah­me sozia­ler Risi­ken in Teil­be­rei­chen aus den Hän­den des Staa­tes zurück in die Hän­de der Bür­ger gege­ben wer­den muss, um die Auf­ga­ben und Absi­che­run­gen des Staa­tes bzw. der Trä­ger auf die Kern­auf­ga­ben und Kern­ele­men­te zurück­füh­ren zu kön­nen und auch zu müs­sen. Nur so kann eine moder­ne, zukunfts­ori­en­tier­te und gene­ra­tio­nen­ge­rech­te Sozial- und Arbeits­markt­po­li­tik dau­er­haft Bestand haben.

Es gab eine zeit­li­che Rück­schau, wie sich die poli­ti­sche Ent­wick­lung immer mehr von den Inter­es­sen und der Unter­stüt­zung der Arbeit­neh­mer ent­fernt hat.

Der Vor­trag war für die Teil­neh­mer sehr inter­es­sant. Er gestal­te­te sich sehr kurz­wei­lig und sorg­te für rege Dis­kus­sio­nen.

Schulsystem auf dem Prüfstand

AfD-Direktkandidat Kahnt stell­te unser Schul­sys­tem auf den Prüf­stand. Das Ergeb­nis war man­gel­haft. Stän­di­ge Refor­men des Schul­sys­tems in der Ver­gan­gen­heit haben ste­tig zu einer Ver­schlech­te­rung des Bil­dungs­ni­veaus bei­ge­tra­gen.

Kahnt setzt sich ins­be­son­de­re für die Wie­der­ein­füh­rung von Prüfungs-/Eignungstests zur Auf­nah­me in Hoch­schu­len ein.

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