AfD wählt neuen Kreisvorstand: Rolf Kahnt im Amt bestätigt

Am Don­ners­tag, 01.06.2017, wähl­ten die Mit­glie­der des Berg­strä­ßer Kreis­ver­ban­des der Alter­na­ti­ve für Deutsch­land (AfD) tur­nus­ge­mäß ihren Kreis­vor­stand. Unter der Ver­samm­lungs­lei­tung von Bär­bel van Dijk, stell­ver­tre­ten­de hes­si­sche Lan­des­spre­che­rin, stell­te sich der bis­he­ri­ge Kreis­spre­cher Rolf Kahnt aus Bens­heim zur Wie­der­wahl. Kahnt wur­de von der gut besuch­ten Ver­samm­lung zum drit­ten Mal in Fol­ge zum AfD-Vorsitzenden der Berg­stra­ße wie­der­ge­wählt. Der Bens­hei­mer ist auch einer der drei hes­si­schen Lan­des­spre­cher.

Eben­falls in ihren bis­he­ri­gen Ämtern sind Micha­el Ober­mair aus Hep­pen­heim als stell­ver­tre­ten­der Kreis­spre­cher, Alex­an­der Noll aus Bür­stadt als Schatz­meis­ter, Tobi­as Fischer aus Bens­heim als Ers­ter Bei­sit­zer sowie Ingolf Aschen­bren­ner aus Zwin­gen­berg als Drit­ter Bei­sit­zer bestä­tigt wor­den. Neu gewählt als Zwei­ter Bei­sit­zer wur­den Rein­hard Krau­se aus Zwin­gen­berg, sowie die bei­den Viern­hei­mer Knut Schaf­fert als Vier­ter bzw. Ste­fan Adler als Fünf­ter Bei­sit­zer. Nicht zur Wie­der­wahl stell­ten sich die bis­he­ri­gen Bei­sit­zer Jut­ta Schmitt aus Mör­len­bach und Ger­hard Jor­ga aus Gra­sel­len­bach. Klaus Hof­mann aus Viern­heim wur­de nicht wie­der in den Kreis­vor­stand gewählt.

Wie der im Amt bestä­tig­te Kreis­spre­cher Rolf Kahnt in einer ers­ten Stel­lung­nah­me mit­teilt, wol­le er sich mit sei­nen Vor­stands­kol­le­gen und Mit­glie­dern nun auf einen erfolg­rei­chen Bun­des­tags­wahl­kampf an der Berg­stra­ße kon­zen­trie­ren, indem sich der Kreis­ver­band the­ma­tisch brei­ter auf­stel­len wer­de. Ein The­ma sei, so Kahnt, noch über den Bun­des­tags­wahl­kampf hin­aus eine in sei­nen Augen kata­stro­phal fehl­ge­lei­te­te Migra­ti­ons­po­li­tik der gegen­wär­ti­gen Regie­rung, die pro Jahr min­des­tens 24 Mil­li­ar­den ver­schlin­ge. Kahnt hebt aber her­vor, man dür­fe kei­nes­wegs auch ande­re, bren­nen­de Schick­sals­fra­gen der Nati­on aus den Augen ver­lie­ren: „Unse­re Stra­ßen müss­ten eigent­lich vol­ler pro­tes­tie­ren­der Men­schen sein“, klagt Kahnt, man müs­se sich gegen eine min­des­tens 80 Mil­li­ar­den € ver­schlin­gen­de erneu­te Euro-Rettungen Grie­chen­lands, sich gegen die Null­zins­po­li­tik der EZB, die den deut­schen Spa­rer bis­her um 430 Mil­li­ar­den € Ver­mö­gen gebracht habe, oder sich gegen eine öko­no­misch völ­lig unsin­ni­ge Ener­gie­wen­de rich­ten, die den Steu­er­zah­ler bis zum Jahr 2050 weit über zwei Bil­lio­nen € kos­te. „Deutsch­land braucht drin­gen­der denn je eine star­ke poli­ti­sche Kraft“, die­se sieht Kahnt der­zeit nur in der AfD, für ande­re Par­tei­en gel­te nur ein „Wei­ter­ma­chen wie bis­her“.

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