AfD-Fraktion besichtigt geplantes Neubaugebiet in Fehlheim

31.05.2017 — Die Stadt­ver­ord­ne­ten der AfD-Fraktion setz­ten am ver­gan­ge­nen Diens­tag ihre Som­mer­tour der Orts­ter­mi­ne mit Sta­ti­on in Fehl­heim fort, um das Are­al für das geplan­te Neu­bau­ge­biet, das bis­lang den Arbeits­ti­tel „Nord-West“ trägt, genau­er in Augen­schein zu neh­men und mit den Bür­gern vor Ort per­sön­lich ins Gespräch zu kom­men.

Der Ankün­di­gung zum Orts­ter­min (wir haben berich­tet) waren meh­re­re inter­es­sier­te Bür­ger gefolgt, die die Stadt­ver­ord­ne­ten rund um das Gebiet beglei­te­ten.

Als orts­kun­di­ger Ein­woh­ner führ­te Domi­nik Wet­zel die Frak­ti­on rund um den Bereich, der durch den geplan­ten städ­te­bau­li­chen Ent­wurf von 164 neu­en Wohn­ein­hei­ten in den kom­men­den Mona­ten Fehl­heim um bis zu 20 % nicht nur von der Flä­che, son­dern auch der Ein­woh­ner wach­sen las­sen könn­te.

„Die ver­gan­ge­nen Ter­mi­ne der Bür­ger­werk­statt haben gezeigt, dass für die Anwoh­ner in ers­ter Linie zwei­er­lei Din­ge von gro­ßer Wich­tig­keit sind: Die Anbin­dung des geplan­ten Neu­bau­ge­biets und wei­ter­hin die dadurch ent­ste­hen­den Ver­kehrs­strö­me“, kom­men­tier­te Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Tobi­as Fischer. „Jetzt gilt es die­je­ni­gen Lösun­gen zu fin­den, die am ver­träg­lichs­ten – aber auch am ehes­ten zu rea­li­sie­ren sind.“ Rolf Kahnt, der sich für die AfD um das Direkt­man­dat des Wahl­krei­ses Berg­stra­ße anläss­lich der dies­jäh­ri­gen Bun­des­tags­wah­len bewirbt, beglei­te­te die Frak­ti­on auf ihrem Orts­ter­min.

„Im Gespräch sind drei Vari­an­ten der Anbin­dun­gen: Süd und Nord, die bereits vor­han­de­ne Stra­ßen nut­zen und mit der Rodau­er Stra­ße ver­bin­den wür­den, sowie eine Opti­on, die eine bis­he­ri­ge Acker­zu­fahrt auf Höhe der Land­metz­ge­rei als Zubrin­ger sieht.“, so Fischer.

„So schön die Lage des neu­en Wohn­ge­biets auch ist, kann man den Unmut der unmit­tel­ba­ren Anwoh­ner, denen die – bis­her freie – Sicht ver­baut wird, nach­voll­zie­hen. Hier muss defi­ni­tiv jeder Anwoh­ner mit­ge­nom­men wer­den und ein kla­res Kon­zept mit mode­ra­ten Gebäu­de­hö­hen letzt­lich umge­setzt wer­den, damit so etwas, was wir gera­de in der Süd­stadt mit der Ent­ste­hung des Neu­bau­ge­biets rund um die Papier­fa­brik Euler sehen, nicht pas­siert.“

Das Bild zeigt den Frak­ti­ons­vor­stand. Von links: Domi­nik Wet­zel (Frak­ti­ons­schatz­meis­ter), Tobi­as Fischer (Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der), Rolf Kahnt (stellv. Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der).

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