Stellungnahme zum Kommentar des „Südhessen Morgen“-Redaktions­mitgliedes Martin Schulte in der Lokalseite Bürstadt/Biblis vom 11.05.2017

Vie­len Dank, Herr Schul­te, dass Sie die Orts­grup­pe der AfD in Bür­stadt ernst neh­men. Mit Sicher­heit geht es der AfD nicht dar­um, die loka­len Pres­se­or­ga­ne als Sprach­rohr zu nut­zen, schon gar nicht deren Redak­tio­nen vor sich her zu trei­ben. Die Pro­ble­me Bür­stadt betref­fend sind sei­tens der AfD benannt, das soll hier und jetzt nicht noch ein­mal the­ma­ti­siert wer­den. Scha­de ist es nur, dass Sie, Herr Schul­te, dies als Skan­dal­ge­tö­se bezeich­nen. Ist das Ihr Ver­ständ­nis von unab­hän­gi­gem Jour­na­lis­mus? Sie berich­ten in Ihrem Kom­men­tar wei­ter­hin von kri­ti­schen Betrach­tun­gen zur Kom­mu­nal­po­li­tik in Bür­stadt sei­tens des „Süd­hes­sen Mor­gen“. Kri­tik ist aber nur glaub­wür­dig, wenn sie nicht ein­sei­tig ist, son­dern sich mit kon­trä­ren Mei­nun­gen aus­ein­an­der setzt.

Sie haben Recht, Herr Schul­te, die AfD ist nicht in der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung der Stadt Bür­stadt ver­tre­ten, noch nicht. Das ändert sich bei der nächs­ten Kom­mu­nal­wahl. Die­se Tat­sa­che hin­dert die AfD aber nicht dar­an, sich bereits jetzt als außer­par­la­men­ta­ri­sche Oppo­si­ti­on an ihren Taten mes­sen zu las­sen. Und genau das tut die AfD, auch wenn Sie, Herr Schul­te, das anders sehen. Dass die Koali­tio­nä­re in der Bür­städ­ter Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung viel zu wenig tun und es eine Oppo­si­ti­on prak­tisch nicht gibt, dar­über berich­ten Sie nicht, Herr Schul­te. Lei­der.

Zum letz­ten Satz in Ihrem Kom­men­tar, Herr Schul­te: die AfD wird auch Zah­len ermit­teln und dabei Sach­lich­keit und Fair­ness abso­lut in den Vor­der­grund stel­len. Ihre Ver­mu­tung dahin­ge­hend ist schlicht falsch, Sie kön­nen sich gern bei einem Besuch vor Ort vom Gegen­teil über­zeu­gen.

Der Unter­zeich­ner ver­si­chert hier­mit, noch nie am Schreib­tisch von Herrn Alex­an­der Noll geses­sen zu haben, womit ein wei­te­rer Vor­wurf o. g. Kom­men­tars ad absur­dum geführt wäre.

Frank Fie­bi­ger

im Auf­trag der AfD-Ortsgruppe Bür­stadt

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