Altölverschmutzung in Riedrode – AfD fordert lückenlose Aufklärung

Die AfD Bür­stadt for­dert die lücken­lo­se Auf­klä­rung des Umwelt­skan­dals in Ried­ro­de. Anfang des Monats wur­den Alt­öl­schläm­me ille­gal in einen Ent­wäs­se­rungs­gra­ben ein­ge­lei­tet. Wie Pres­se­be­rich­ten zu ent­neh­men war, hat die Poli­zei die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men. Das eins­ti­ge Bio­top, bevöl­kert u. a. von Feu­er­sa­la­man­dern, Frö­schen und Mol­chen gleicht nun­mehr auf ca. 60 Metern einer Todes­zo­ne. Die Stadt Bür­stadt als Eigen­tü­me­rin des Gra­bens hat das Erd­reich mitt­ler­wei­le abtra­gen las­sen, den­noch ist vor Ort nach wie vor im Gra­ben das mit einem Ölfilm über­zo­ge­ne Erd­reich zu sehen, wovon sich der AfD-Vorstand über­zeu­gen konn­te. Einem unmit­tel­bar betrof­fe­nen Bür­ger wur­de von einer städ­ti­schen Mit­ar­bei­te­rin mit­ge­teilt, dass mit die­ser Maß­nah­me „die Akte für die Stadt geschlos­sen“ sei. Der Lei­ter des Ord­nungs­am­tes, Herr Stö­ckel, ver­wei­ger­te auf unse­re Anfra­ge jede Aus­kunft mit Hin­weis auf das schwe­ben­de Ver­fah­ren. Von einer „Erle­di­gung“ der Ange­le­gen­heit kann jedoch nach Auf­fas­sung der AfD kei­ne Rede sein. Die Alt­öl­brü­he konn­te über meh­re­re Tage tief ins Erd­reich ein­drin­gen, sodass wei­te­re Schä­den zu erwar­ten sind. Es stellt sich u. a. die Fra­ge: Wur­de das Aus­bag­gern und die Ent­sor­gung des ver­seuch­ten Erd­rei­ches durch ein zer­ti­fi­zier­tes Ent­sor­gungs­un­ter­neh­men durch­ge­führt? Nach Recher­che der AfD ist dies mehr als zwei­fel­haft. Wir wer­den die­sen Skan­dal wei­ter im Auge behal­ten. Das Inter­es­se der ande­ren Par­tei­en oder auch der Orts­vor­ste­he­rin an einer Auf­ar­bei­tung der Ange­le­gen­heit scheint sich in Gren­zen zu hal­ten…

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