Knapp 10.000 € für Beschilderung!

In regel­mä­ßi­gen Abstän­den die Weg­wei­ser zu erneu­ern, ist nicht unbe­dingt ver­kehrt. Aber für die Erneue­rung an sie­ben Orten der Stadt dafür 9.720 € aus­zu­ge­ben, ist unan­ge­mes­sen, fin­det der AfD-Ortsverband Viern­heim.

Da stellt man sich die Fra­ge, war­um man bei­spiels­wei­se die Viern­hei­mer Betrie­be und Bas­tel­freun­de nicht dazu ein­lädt, etwas Gutes zu tun für die eige­ne Stadt – und das zusam­men mit einem klei­nen Preis als Ansporn an den krea­tivs­ten Bast­ler belohnt?

Hier könn­te sich bei­spiels­wei­se die Stadt Viern­heim zusam­men mit einem Viern­hei­mer Hand­wer­ker bereit­er­klä­ren, bei sich oder woan­ders einen „Bas­tel­tag“ zu orga­ni­sie­ren und dort die Krea­ti­vi­tät von bas­tel­freu­di­gen jun­gen Leu­ten zu nut­zen, um etwas her­zu­stel­len, was nicht nur defi­ni­tiv güns­ti­ger ist, son­dern auch noch aus „Viern­hei­mer Hän­den“ ent­stan­den ist, wor­auf man durch­aus stolz sein könn­te. Anschlie­ßend den ide­en­reichs­ten Künst­ler aus­zu­wäh­len und zu beauf­tra­gen, die­se sie­ben Schil­der zu bas­teln, und nach Voll­endung fei­er­lich mit einem ange­mes­sen Geschenk zu wür­di­gen.

Wir sehen das anders als der Ers­ter Stadt­rat: Dies ist weder ein „Bau­stein zur opti­schen Auf­wer­tung unse­rer Innen­stadt“, son­dern viel­mehr Geld­ver­schwen­dung.

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