Gelungener Wahlkampfauftakt der AfD in Eberbach

Vor 350 Zuhö­rern fand die Wahl­kampf­auf­takt­ver­an­stal­tung der AfD in der Kur­pfalz am 12. März in Eber­bach statt. Applaus bran­de­te auf, als die Red­ner die Büh­ne betra­ten. Wir Viern­hei­mer waren mit von der Par­tie.

Mit den Vor­trä­gen begann der Direkt­kan­di­dat des Rhein-Neckar-Kreis, der 52-jährige Fami­li­en­va­ter Achim Köh­ler. Sei­ne Kern­the­se: Mehr Beach­tung für die Fami­lie. Es kön­ne nicht sein, dass bei­spiels­wei­se eine Frau, die ihr Leben lang gear­bei­tet und „neben­bei“ noch Kin­der groß­ge­zo­gen habe, im Alter weni­ger Geld erhal­te als jemand, der noch nie in die Sozi­al­kas­se ein­be­zahlt habe, sag­te der ver­hei­ra­te­te Fami­li­en­va­ter.

Das Ren­ten­sys­tem knöpf­te sich Mar­kus Frohn­mai­er (Vor­sit­zen­der der Jun­gen Alter­na­ti­ve in der AfD) vor. Der einst von Nor­bert Blüm geäu­ßer­te Spruch, wonach die Ren­te sicher sei, gel­te heu­te längst nicht mehr.

Mit deut­li­chen Wor­ten griff er auch Ange­la Mer­kel wegen des „tür­ki­schen Wahl­kampfs auf deut­schem Boden“ an. Die Kanz­le­rin habe nicht den Mut, dies zu ver­bie­ten. Wer hier als Aus­län­der in der vier­ten oder fünf­ten Gene­ra­ti­on lebt, sol­le „die Inter­es­sen eines Stein­zeit­po­li­ti­kers in Izmir und Anka­ra ver­brei­ten, aber nicht in Ober­hau­sen“, for­der­te er.

Auch die baden-württembergische AfD-Spitzenkandidatin Frau Dr. Ali­ce Wei­del rief zu einer „Rück­kehr zur Rechts­staat­lich­keit“ auf, for­der­te Unter­stüt­zung für Fami­li­en sowie eine Stär­kung der Poli­zei. Sie beleuch­te­te die Rol­le des Islam in unse­rem Land und kri­ti­sier­te die Bil­dungs­po­li­tik. Kri­tisch ging sie mit der Ein­wan­de­rungs­po­li­tik ins Gericht und for­der­te, straf­fäl­lig gewor­de­ne Aus­län­der „sofort aus­zu­wei­sen“.

Zu Migra­ti­on, Islam und Gen­der bezog schließ­lich die Abge­ord­ne­te des Euro­pa­par­la­ments Bea­trix von Storch Stel­lung. „Wenn wir in der Zukunft leben und mit der Stein­zeit Kom­pro­mis­se machen, wer­den wir im Mit­tel­al­ter lan­den“, sag­te die Europa-Abgeordnete im Hin­blick auf den tür­ki­schen Staats­prä­si­den­ten.

Für die Red­ner gab es ste­hen­den Applaus nach dem Ende der Refe­ra­te.

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