Nibelungenstraße: Rin in die Kartoffeln – raus aus den Kartoffeln

Wie der Lokal­pres­se zu ent­neh­men war, soll die Nibe­lun­gen­stra­ße umge­stal­tet wer­den. Dies nicht zum ers­ten Mal. Schon mehr­fach wur­de an der Nibe­lun­gen­stra­ße her­um­ge­dok­tert, eine Pseudo-Fußgängerzone geschaf­fen, zunächst befahr­bar in Ost-West-Richtung – dann umge­kehrt. Nun­mehr steht zur Dis­kus­si­on, die Nibe­lun­gen­stra­ße im betref­fen­den Bereich wie­der in bei­de Rich­tun­gen befahr­bar zu machen. Für die­se Über­le­gun­gen muss­te eigens ein exter­nes Inge­nieur­bü­ro ein­ge­schal­tet wer­den.

Die Kos­ten für das gan­ze Hin und Her spie­len für die Ent­schei­dungs­trä­ger, so der Ein­druck der AfD Bür­stadt, ange­sichts der erwar­te­ten Zuschüs­se kei­ne Rol­le. Es wird mun­ter expe­ri­men­tiert. Kein Gedan­ke wird dar­an ver­schwen­det, dass Zuschüs­se nicht vom Him­mel fal­len, son­dern vom Steu­er­zah­ler erwirt­schaf­tet wer­den müs­sen.

Nach dem Ver­ständ­nis der AfD soll­ten auch in einer Kom­mu­ne die Grund­sät­ze pro­fes­sio­nel­len Manage­ments herr­schen! Wäh­rend Scha­ders Amts­vor­gän­ger nach dem Prin­zip „Erst han­deln, dann von den Fol­gen über­ra­schen las­sen“ (manage­ment by sur­pri­se) agier­te, herrscht nun schein­bar der Grund­satz „manage­ment by pota­toes“ (Rin in die Kar­tof­feln – raus aus den Kar­tof­feln).

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