Messplatzbebauung in Bobstadt neu überdenken

Herr Lud­wig liegt mit der in sei­nem Leser­brief geäu­ßer­ten Kri­tik an der geplan­ten Bebau­ung des Mess­plat­zes in Bob­stadt nach Über­zeu­gung der AfD völ­lig rich­tig. Selbst wenn der Spiel­platz erhal­ten blei­ben soll­te, sind Kon­flik­te mit den poten­ti­el­len Bewoh­nern wegen angeb­li­chen Kin­der­lärms vor­her­zu­se­hen. Kin­der und jun­ge Fami­li­en haben in Bür­stadt – auch dies stellt Herr Lud­wig zutref­fend fest – nun mal kei­ne Lob­by, zumin­dest unter den in der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung ver­tre­te­nen Par­tei­en. Dies wur­de in einer gan­zen Rei­he von Ent­schei­dun­gen in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit deut­lich, man den­ke nur an die Erhö­hung der Kin­der­gar­ten­ge­büh­ren. Statt Fak­ten zu schaf­fen, soll­te man nach Auf­fas­sung der AfD Bür­stadt das Vor­ha­ben unter Ein­be­zie­hung der Bür­ger gründ­lich über­den­ken. Der Vor­stoß von Herrn Lud­wig, bis 2014 Vor­sit­zen­der des SPD-Ortsverbandes, ist bemer­kens­wert, durch­bricht er doch die bis­lang von allen Par­tei­en dar­ge­leg­te Ein­heits­mei­nung. Der Dis­sens inner­halb der Bür­städ­ter SPD tritt nun­mehr offen zu Tage.

Es bleibt zu wün­schen, dass auch Ver­tre­ter ande­re Par­tei­en end­lich Mut fas­sen und sich nicht län­ger von Par­tei­dis­zi­plin oder Frak­ti­ons­zwang lei­ten las­sen.

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