AfD Bürstadt lehnt übermäßige Belastungen der Bürger durch Einmalzahlungen ab!

In der Dis­kus­si­on um das The­ma der Stra­ßen­an­lie­ger­bei­trä­ge bezieht die AfD Bür­stadt Stel­lung. Anläss­lich der anste­hen­den grund­le­gen­den Stra­ßen­sa­nie­rung im Buben­lach­ring wur­de bereits die Fra­ge ins Spiel gebracht, ob anstel­le von Ein­mal­zah­lun­gen im Fal­le einer anste­hen­den Sanie­rung nicht soge­nann­te wie­der­keh­ren­de Bei­trä­ge, die den Grund­stücks­ei­gen­tü­mern im fest­zu­le­gen­den Abrech­nungs­ge­biet soli­da­risch auf­er­legt wer­den, ein­ge­führt wer­den soll­ten. Die­ser Vor­schlag ist aus Sicht der AfD Bür­stadt die sozi­al ver­träg­li­che­re Vari­an­te. Vie­len Anwoh­nern im Buben­lach­ring wird es schwer fal­len, die in der Pres­se zu ent­neh­men­den bis zu 15.000 Euro auf­zu­brin­gen. In vie­len Fäl­len han­delt es sich um älte­re, teils allein­ste­hen­de Men­schen, die eine sol­che Sum­me nicht ohne wei­te­res schul­tern kön­nen. Zu den­ken ist hier an die am 21.03.2016 in Kraft getre­te­ne Wohn­im­mo­bi­li­en­kre­dit­richt­li­nie, die die Kre­dit­ver­ga­be an älte­re Men­schen qua­si unmög­lich macht.

Bei der Umstel­lung auf wie­der­keh­ren­de Stra­ßen­an­lie­ger­bei­trä­ge muss natür­lich ein Aus­gleich für die­je­ni­gen Bür­ger geschaf­fen wer­den, die in den letz­ten Jah­ren bereits Bei­trä­ge ent­rich­tet haben. Die­ser Per­so­nen­kreis ist für einen noch zu defi­nie­ren­den Zeit­raum von der Abga­be zu befrei­en. Nicht hin­nehm­bar ist jeden­falls die Ver­un­si­che­rung der Bür­ger, die der­zeit von der ört­li­chen Poli­tik in die­ser Fra­ge erzeugt wird.

Nach Über­zeu­gung der AfD muss in einem Gesamt­zu­sam­men­hang auch die Erhe­bung der Grund­steu­er in Fra­ge gestellt und neu über­dacht wer­den. Wie jede Steu­er stellt die Grund­steu­er eine nicht zweck­ge­bun­de­ne Abga­be dar, die im Haus­halt der Stadt ver­si­ckert und ihren Bei­trag für die Finan­zie­rung frag­wür­di­ger Pro­jek­te lie­fert. Man den­ke nur an das Kunst­werk am Krei­sel Rich­tung Lam­pert­heim, Toi­let­ten­häus­chen im sechs­stel­li­gen Euro-Bereich oder die geplan­ten Maß­nah­men im Bereich unse­res Bahn­ho­fes. Wür­de die Grund­steu­er durch eine zweck­ge­bun­de­ne Abga­be ersetzt, könn­ten Gel­der gezielt für die Stra­ßen­sa­nie­rung ange­spart wer­den.

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