Asylsuchende oder Siedler?

Man hört ver­mehrt in den Nach­rich­ten von Bleibe­per­spek­ti­ven für Flücht­lin­ge. War­um denn das? Asyl bedeu­tet doch eine zeit­be­grenz­te Auf­nah­me. Man sieht hier, dass Ange­la Mer­kel und Gefol­ge vie­le Flücht­lin­ge als Sied­ler betrach­ten und damit Deutsch­land bewusst in ein Mul­ti­kul­ti­land ver­än­dern. Im Gegen­satz zu dem, was uns man­che Poli­ti­ker glau­ben machen wol­len, kommt immer noch eine Unmen­ge von Asy­lan­ten zu uns.

Laut Sta­tis­tik beträgt die Gebur­ten­ra­te bei einer deut­schen Fami­lie 1,47 Kin­der. Dies liegt auch in den sozia­len Rah­men­be­din­gun­gen, wie sie in Deutsch­land vor­herr­schen, begrün­det. Dage­gen steht der Kin­der­reich­tum der größ­ten­teils mus­li­mi­schen Asy­lan­ten, die durch­schnitt­lich mehr als vier Kin­der haben. Auf­grund die­ser Tat­sa­che wird sich unse­re Bevöl­ke­rungs­struk­tur durch den star­ken mus­li­mi­schen Ein­fluss auf Dau­er nega­tiv ver­än­dern. Eine der Fol­gen wird sein, dass unse­re christ­li­chen Wert­vor­stel­lun­gen und unse­re Kul­tur im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes ver­drängt wer­den. Um dies zu ver­hin­dern, wäre seit lan­gem schon die Regie­rung gefor­dert. Es ist jedoch nicht zu erken­nen, dass sie die­ser Ver­pflich­tung unse­rem Land gegen­über in irgend­ei­ner Form nach­kommt. Statt­des­sen ver­sucht man, die Bevöl­ke­rung schon ein Jahr vor der Bun­des­tags­wahl mit groß­zü­gi­gen Wahl­ver­spre­chun­gen von die­ser Kern­pro­ble­ma­tik abzu­len­ken. Von die­sen Wahl­ver­spre­chen wird wohl, wie in der Ver­gan­gen­heit, nur eine klei­ne Rest­men­ge umge­setzt wer­den. Zu die­sem gan­zen Dilem­ma gesel­len sich die rie­si­ge Staats­ver­schul­dung und die maro­den Ver­hält­nis­se in vie­len Berei­chen. Die bei der Staats­ver­schul­dung ange­streb­te „schwar­ze Null“ trägt nur dazu bei, die Finanz­mi­se­re der öffent­li­chen Haus­hal­te zu kaschie­ren. Und die Moral von der Geschicht‘: Wir ver­spre­chen alles und hal­ten nichts!

Jut­ta Schmitt, Mör­len­bach

(Leser­brief in der „Oden­wäl­der Zei­tung“ vom 08.10.2016)

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