September-Treffen der AfD in Viernheim

Mit sehr viel Schwung mel­det sich die Viern­hei­mer AfD aus der Som­mer­pau­se zurück. Beim monat­li­chen Tref­fen für Mit­glie­der und Freun­de im Sep­tem­ber stan­den die The­men „Ein Jahr Flücht­lings­kri­se“ sowie die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern im Mit­tel­punkt.

Mit ihrer ein­sa­men Ent­schei­dung, die Gren­zen für Ille­ga­le Ein­wan­de­rung zu öff­nen, hat Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel am 4. Sep­tem­ber 2015 den Rechts­staat qua­si abge­schafft. Die Bun­des­re­pu­blik wen­det gegen­über ille­gal Zuwan­dern­den zahl­rei­che Geset­ze nicht mehr an, die Frau Mer­kel einst selbst mit­be­schlos­sen hat. Zen­tral ist hier der Arti­kel 16a des Grund­ge­set­zes, in dem ganz klar gere­gelt ist:

  1. Poli­tisch Ver­folg­te genie­ßen Asyl­recht.
  2. Auf Absatz 1 kann sich nicht beru­fen, wer aus einem Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten oder aus einem ande­ren Dritt­staat ein­reist, in dem die Anwen­dung des Abkom­mens über die Rechts­stel­lung der Flücht­lin­ge und der Kon­ven­ti­on zum Schut­ze der Men­schen­rech­te und Grund­frei­hei­ten sicher­ge­stellt ist. Die Staa­ten außer­halb der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten, auf die die Vor­aus­set­zun­gen des Sat­zes 1 zutref­fen, wer­den durch Gesetz, das der Zustim­mung des Bun­des­ra­tes bedarf, bestimmt. In den Fäl­len des Sat­zes 1 kön­nen auf­ent­halts­be­en­den­de Maß­nah­men unab­hän­gig von einem hier­ge­gen ein­ge­leg­ten Rechts­be­helf voll­zo­gen wer­den.

Die über­wie­gen­de Zahl der Flücht­lin­ge kann somit kein recht­lich begrün­de­tes Gast­recht für sich rekla­mie­ren. Die AfD for­dert zum Schutz der ein­hei­mi­schen Bevöl­ke­rung daher eine sofor­ti­ge und kon­se­quen­te Rück­kehr zu rechts­staat­li­chen Ver­hält­nis­sen.

Die von Frau Mer­kel betrie­be­ne Abkehr vom Rechts­staat führt eben­so zu einer Zunah­me der Kri­mi­na­li­tät – die Gewalt­ta­ten von Köln, Mün­chen, Ans­bach und Würz­burg, aber auch die täg­li­chen Mel­dun­gen aus dem Poli­zei­be­richt Rhein-Neckar spre­chen hier eine deut­li­che Spra­che. Die Sicher­heits­la­ge von uns allen, aber gera­de von Frau­en und jun­gen Mäd­chen, ist heu­te deut­lich schlech­ter als noch vor einem Jahr.

Ein wei­te­rer Aspekt – die ein­sa­me Ent­schei­dung von Frau Mer­kel hat Euro­pa gespal­ten und die Bezie­hun­gen Deutsch­lands zu vie­len Län­dern belas­tet – die Bun­des­re­pu­blik ist heu­te so iso­liert wie nie. Die­ser Zustand muss durch einen deut­li­chen Kurs­wech­sel been­det wer­den.

Lei­der gibt es durch die man­gel­haf­te Leis­tung der Kon­sens­me­di­en eine erheb­li­che Infor­ma­ti­ons­lü­cke zu den Hin­ter­grün­den der Flücht­lings­wel­le. Der Orts­be­auf­trag­te der AfD, Klaus Hof­mann, ver­wies in sei­nem Vor­trag auf die zahl­rei­chen Hin­ter­grund­be­rich­te alter­na­ti­ven Medi­en, die die­se Lücke schlie­ßen. Beson­ders ging er auf das frisch erschie­ne­ne Buch „Die gehei­me Migra­ti­ons­agen­da“ von Frau Frie­de­ri­ke Beck ein. Frau Beck hat nach einer beach­tens­wer­ten jour­na­lis­ti­schen Leis­tung und nach mona­te­lan­ger inten­si­ver Recher­che­ar­beit mit ihrem Buch auf­ge­zeigt, wie eli­tä­re Netz­wer­ke in EU, UNO, super­rei­che Stif­tun­gen und Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen eine unbe­grenz­te Migra­ti­on nach Euro­pa betrei­ben und dabei die Auf­merk­sam­keit von ihren eigent­li­chen, nicht sel­ten höchst mate­ri­el­len, eigen­nüt­zi­gen und mani­pu­la­ti­ven Zie­len ablen­ken.

Ein Aspekt ist lei­der auch der zuneh­men­de Ver­such, Asy­lan­ten als Lohn­drü­cker gegen ein­hei­mi­sche Arbeit­neh­mer aus­zu­spie­len, dies sei schon jetzt in ver­schie­de­nen Bran­chen (z. B. Rei­ni­gungs­ge­wer­be, Logis­tik, Bau­ge­wer­be) fest­stell­bar.

Ein wei­te­res Schwer­punkt­te­ma war das erfreu­li­che Wahl­er­geb­nis aus Mecklenburg-Vorpommern, bei dem die AfD aus dem Stand her­aus die CDU in der Hei­mat von Frau Mer­kel über­flü­geln und 20,8 % der Stim­men errei­chen konn­te. Der Orts­vor­sit­zen­de von Bür­stadt, Herr Alex­an­der Noll, war vor Ort im Wahl­kampf in Neu­bran­den­burg aktiv und berich­te­te von den zahl­rei­chen posi­ti­ven Rück­mel­dun­gen der Bür­ger an den Info­stän­den und beim Flug­blät­ter­ver­tei­len. Es bleibt abzu­war­ten, ob es bei die­ser Wahl nicht wie in ande­ren Fäl­len (z. B. in Bre­men) zu Wahl­ma­ni­pu­la­tio­nen gekom­men ist und die AfD noch das ein oder ande­re zusätz­li­che Man­dat erhält.

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