Quo vadis, AfD? – ein Bericht von unserer Kreishauptversammlung

Lorsch, 07.06.2015 — Die AfD Berg­stra­ße hat am heu­ti­gen Mit­tag in Lorsch ihre ers­te Kreis­haupt­ver­samm­lung nach der Neu­wahl des Kreis­vor­stan­des abge­hal­ten. Auf Grund der immer pre­kä­re­ren Situa­ti­on auf Bun­des­ebe­ne ent­schloss sich der Vor­stand die­ser Ver­samm­lung als ein­zi­gen TOP eine offe­ne Aus­spra­che, sowie einen regen Infor­ma­ti­ons­aus­tausch zur Lage der Alter­na­ti­ve für Deutsch­land zu geben. Als Gast­red­ner durf­ten wir hier­zu Herrn Herr­mann aus der Wet­terau begrü­ßen, der von der Grün­dungs­idee der Wahl­al­ter­na­ti­ve bis zum heu­ti­gen Füh­rungs­streit berich­te­te und somit einen umfas­sen­den, wie wert­neu­tra­len Ein­blick gewähr­te, war­um es zu der ein oder ande­ren Kon­fron­ta­ti­on schließ­lich kom­men muss­te. Denn die The­men und Leit­li­ni­en der AfD haben sich seit ihrem Beginn nicht ver­än­dert. Es muss­te also an etwas ande­rem lie­gen. Danach folg­te eine etwa zwei­stün­di­ge Aus­spra­che unter den Kreis­mit­glie­dern, die stets sach­lich ori­en­tiert und mit einem Ziel geführt wur­de: Was kön­nen wir tun, damit die AfD nicht dar­an Schiffs­bruch erlei­det und wir die­se gute Idee nicht ver­sen­ken. Denn eins hat­ten alle Anwe­sen­den Mit­glie­der im Saal gemein: Sie alle sehen die Alter­na­ti­ve als die letz­te Chan­ce für Deutsch­land – eine wei­te­re wird es nicht geben. Dies wie­der­hol­te auch im Abschluss der per Video ein­ge­blen­de­te Alex­an­der Gau­land auf sei­ner auf dem ver­gan­ge­nen Lan­des­par­tei­tag gehal­te­nen Rede. Gedankt sei an die­ser Stel­le neben unse­rem Red­ner Herr­mann, auch unse­rem Kreis- und frisch gewähl­ten Lan­des­spre­cher Rolf Kahnt für sein uner­müd­li­ches, wie inte­grie­ren­des Enga­ge­ment. Genau eben weil die AfD die­se eine, letz­te Bas­ti­on ist, gin­gen vie­le Anwe­sen­de nach­denk­lich nach­hau­se: Denn es liegt nun an ihnen, den Mit­glie­dern, die rich­ti­gen Schrit­te zu tun um die­se eine AfD wie­der aufs offe­ne Meer zu fah­ren; dort wo der Sturm der Poli­tik tobt und dort, wo wir gebraucht wer­den. Es liegt nun an ihnen, die Segel gegen den Wind zu span­nen und die Mil­lio­nen von Hoff­nun­gen, die auf die­ser wirk­li­chen Alter­na­ti­ve im stil­len Oze­an der Eta­blier­ten ruht, nicht zu ent­täu­schen.

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