Pressemitteilung bzgl. Veranstaltung GEW in Bensheim

AfD Berg­stra­ße: Wor­te, wel­che die Gesell­schaft spal­ten
Lei­der ist es in unse­rem Land zum Ritu­al gewor­den, die AfD für vie­le nega­ti­ve Ent­wick­lun­gen ver­ant­wort­lich zu machen. Es mag bequem sein, zu ver­su­chen, auf die­se Wei­se von eige­nen mög­li­chen Fehl­ein­schät­zun­gen abzu­len­ken. Wer aller­dings Wor­te zu Waf­fen formt, löst damit einen poli­ti­schen Kli­ma­wan­del in unse­rer Gesell­schaft aus, wel­cher den Respekt vor ande­ren Mei­nun­gen zer­stört. Die AfD Berg­stra­ße sieht die­se Ent­wick­lung mit gro­ßer Sor­ge, denn Mei­nungs­frei­heit und freie poli­ti­sche Wil­lens­bil­dung sind die Grund­pfei­ler unse­rer gewach­se­nen Demo­kra­tie in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Zum Geden­ken an die Befrei­ung des Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers Aus­sch­witz am 27.01.1945, lud die Gewerk­schaft Erzie­hung und Wis­sen­schaft, zum 75. Jah­res­tag die­ses Ereig­nis­ses, zum Stol­per­stein Mahn­mal vor der alten Fak­to­rei in Bens­heim. Anläss­lich die­ses, eigent­lich fried­li­chen, Geden­kens, fuhr der Vor­sit­zen­de der GEW Berg­stra­ße, Hol­ger Gie­bel, ver­bal schwe­res Geschütz auf. Er beklag­te Angrif­fe auf Poli­ti­ker, wel­che sich klar gegen rechts posi­tio­nier­ten. Fakt ist aller­dings, dass laut Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um, im Jah­re 2019, 161 bzw.143 tät­li­che Angrif­fe auf Amts- und Funk­ti­ons­trä­ger der CDU bzw. der AfD began­gen wur­den. Angrif­fe gegen Reprä­sen­tan­ten der Grü­nen und der Lin­ken lie­gen hin­ge­gen im mitt­le­ren 2-stelligen Bereich. „Jeder Angriff auf einen Poli­ti­ker, egal wel­cher Par­tei, ist strikt zu ver­ur­tei­len.“, stellt Kars­ten Blet­zer, der Kreis­vor­sit­zen­de der AfD Berg­stra­ße, klar. Dass die AfD einer soge­nann­ten Ver­ro­hung der Spra­che Vor­schub leis­te und damit für eine Grenz­ver­schie­bung an den rech­ten Rand sor­ge bzw. sich die AfD laut Hol­ger Gie­bel offen für die teil­wei­se gewalt­sa­me Ver­fol­gung von Men­schen aus­spre­chen wür­de, ver­langt nach Ansicht der Mit­glie­der des Kreis­vor­stan­des der AfD Berg­stra­ße eine Klar­stel­lung der ent­spre­chen­den Red­ner. „Denn mit sol­chen Aus­sa­gen und dem Ver­such, die AfD in die geis­ti­ge Nähe rechts­ex­tre­mer Posi­tio­nen zu dif­fa­mie­ren, wird die Gren­ze
des Anstan­des, dem poli­ti­schen Geg­ner gegen­über, deut­lich über­schrit­ten. Gleich­falls könn­te man sagen, dass Hol­ger Gie­bel damit genau das betreibt, wovor er warnt, näm­lich Wor­te zum Aus­gangs­punkt allen Übels zu machen.“ fügt Blet­zer hin­zu.

Die Pres­se­mit­tei­lung kön­nen Sie hier als PDF-Datei laden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.