Seifenoper in Bürstadt

Sei­fen­oper in Bür­stadt– und dies ist durch­aus wört­lich zu neh­men. Der Chef­stra­te­ge der ört­li­chen SPD for­dert mehr Sei­fe im Schwimm­bad ! Nicht etwa für eine Schaum­par­ty, nein! Der Genos­se will sich die Hän­de waschen! Klar, dass es die­ses The­ma auf die Tages­ord­nung der nächs­ten Sit­zung des Sozi­al­aus­schus­ses geschafft hat. Über das glit­schi­ge Anlie­gen hät­te schon längst debat­tiert wer­den sol­len, aber wegen eines klei­nen Feh­lers der Ver­wal­tung kommt das The­ma erst jetzt auf den Tisch. Offen ist, ob es auch in die Prio­ri­tä­ten­lis­te gleich hin­ter dem Bil­dungs­cam­pus auf­ge­nom­men oder neben dem noch immer feh­len­den Win­del­con­tai­ner abge­legt wird. Bür­stadt als sozia­le Stadt wird sicher­lich mehr Sei­fe gebrau­chen kön­nen, auch wenn die umsich­ti­ge Ver­wal­tungs­che­fin Scha­der auf die dro­hen­de Rutsch­ge­fahr im Schwimm­bad hin­weist. Also doch nicht so ein­fach mit der Sei­fe. Das soll­te gründ­lich über­legt wer­den. In Abe­tracht des­sen, dass im Bür­städ­ter Schwimm­bad auch öfters Lokal­po­li­ti­ker der Mehr­heits­frak­ti­on gesich­tet wer­den, soll­te das Rei­ni­gen der Hän­de doch sicher Prio­ri­tät genie­ßen, schließ­lich wäscht eine Hand die ande­re. Völ­lig unklar zum jet­zi­gen Zeit­punkt ist die womög­lich ent­schei­den­de Fra­ge, ob es für die gro­ße Men­ge der benö­tig­ten Sei­fe nicht För­der­mit­tel „vom Land“ gibt. Ange­sichts der guten Bezie­hun­gen nach Wies­ba­den soll­te doch da was mach­bar sein …..

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