Klientelpolitik nach FDP-Manier in Bürstadt!

Nun sollen nach Wunsch der FDP die Einzelhändler in der Innenstadt mit 50.000 € Steuergeldern unterstützt werden, um einen digitalen Marktplatz einzurichten. Dass das Modehaus des FDP-Fraktionsvorsitzenden Vetter als potentieller Empfänger dieser Zuwendungen in Betracht kommt, löste bei SPD-Stratege Siegl heftige Kritik aus. Der Begriff „AMIGO“, in Anspielung auf die Skandale in Bayern, soll gefallen sein. Da geht der gute Siegl sicherlich zu weit. Schließlich haben diesen Begriff die C-Parteien zu Recht für sich gepachtet. Unverkennbar handelt es sich bei dem FDP-Antrag um reine Klientel-Politik. Die FDP glaubt immer noch, Gewerbetreibende und andere Selbständige seien FDP-Wähler. Was liegt also näher, als dieser Gruppe mal was zuzuschieben. Alles im Interesse des Allgemeinwohls, selbstverständlich.

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