Benennung von Straßen

30.01.2018 — Das Vergeben von Straßennamen ist keine einfache Angelegenheit. So scheint das Repertoire von christlichen Märtyrern, der Sonnenverehrung oder das von Dichtern und Denkern alter Zeiten in Bürstadt erschöpft. Nun müssen aber in Anbetracht des neuen Gewerbegebietes und anderer städtebaulicher Expansion neue Namen her.

Manche Straßen tragen den Namen berühmter Persönlichkeiten, lokaler Honoratioren, aber auch von Opfern totalitärer Systeme (Anne-Frank-Straße z. B.). Solche Bezeichnungen tragen zur Erinnerung, zum Gedenken und Nachdenken bei.

Eingedenk der Zustände in Deutschland seit der rechtswidrigen Öffnung der Grenzen 2015 durch Bundeskanzlerin Merkel, sollte nach Auffassung der AfD eine Straße in Bürstadt nach einem Opfer der von sog. Flüchtlingen ermordeten Menschen benannt werden. Ob „Mia-Valentin-Straße“ (nach dem in Kandel bestialisch ermordeten 15-jährigen Mädchen) oder „Maria-Ladenburger-Straße“ (nach der 19-jährigen jungen Frau aus Freiburg, die einem gewissen Hussein K. zum Opfer fiel) – es gibt genügend Auswahlmöglichkeiten. Auch die Opfer des Berliner Breitscheidplatzes kämen als Namensgeber in Betracht. Dies sind unsere Vorschläge – nur mal zum Nachdenken.

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