Courage-Orden: Herr Gött desorientiert

24.01.2018 — Die Äußerungen des ehemaligen Ortsgerichtsvorstehers Gött (SPD) zur Stellungnahme der AfD Bürstadt in Sachen Verleihung des Courage-Ordens können von Seiten der AfD nicht unkommentiert bleiben.

Es ist das gute Recht des HCV, die Personen für die Verleihung des Ordens zu bestimmen. Niemand, am allerwenigsten die AfD, möchte dem Verein irgendwelche Vorgaben machen. Kritik muss jedoch erlaubt sein. Diese haben wir in positiver Hinsicht, etwa im Hinblick auf die Verleihung an Sabatina James oder Wolfgang Bosbach, geübt. Die diesjährige Verleihung sehen wir hingegen als unangebracht an, da Herr Reichow keinerlei Mut (Courage) beweist, sondern lediglich „Political Correctness“ auf unterstem Niveau betreibt. Er ist ein Marktschreier des politischen Establishments.

Wenn Herr Gött als Sozialdemokrat der AfD vorwirft, in die Rede- und Kunstfreiheit eingreifen zu wollen, ist dies grotesk. War es nicht sein Parteigänger Heiko Maas, der das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, auch Zensurgesetz genannt, durch den Bundestag peitschte? Gerade mal 60 von 630 Abgeordneten waren in einem nicht mehr beschlussfähigen Plenum anwesend. Mit diesem Gesetz wird die Meinungsfreiheit ins Belieben kommerzieller Firmen übertragen. Kritische Stimmen via Facebook & Co. werden vorsichtshalber gelöscht, bevor staatliche Maßnahmen gegen die Netzwerkbetreiber folgen. Im Ausland wird die Entwicklung Deutschlands hinsichtlich Rede- und Meinungsfreiheit mit Sorge beobachtet. Also, Herr Gött, kehren Sie vor Ihrer eigenen Tür!

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