Zur Haushaltsdebatte in Bürstadt

23.12.2017 — Haushaltsdebatten haben etwas von Büttenreden. Das ist in Bürstadt nicht anders als andernorts. Der Beitrag von Burkhard Vetter (FDP) war aber ein Kokolores-Vortrag der besonderen Art:

Vetters Aussage „Unsere Nachbarn schauen neidisch zu uns“ wird manchem die Tränen in die Augen getrieben haben.

  • Neidisch auf die zahlreichen Bordellbetriebe?
  • Neidisch auf die Spielhöllen?
  • Neidisch auf die zubetonierte Landschaft (Logistik-Monster der Dietz AG)?
  • Neidisch auf Industrieruinen (Biogasanlage)?
  • Neidisch auf die Beendigung der Kulturpolitik in Bürstadt?

Ganz bestimmt ist kein Bibliser, Lorscher oder Lampertheimer neidisch auf uns. Spielplätze und Bierkneipen gibt es auch dort – sogar ohne Zuschüsse der Steuerzahler finanziert.

Herr Siegl (SPD) hat mit seiner Kritik an Bürgermeisterin Schader, die er bei seiner Haushaltsrede äußerte, sicher Recht. Die Kultupolitik wird in Bürstadt durch die Absetzung von Frank Herbert an die Wand gefahren.

Die AfD Bürstadt hatte bereits am 20.07.2017 mit einer Pressemitteilung (siehe weiter unten auf dieser Seite) zu dem Thema Stellung bezogen. Schön dass Herr Siegl Argumente aufgreift – obwohl sie von der AfD stammen…

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