Die AfD Bergstraße feiert: Drittstärkste politische Kraft!

25.09.2017 — Der Kreisverband Bergstraße der Alternative für Deutschland (AfD) hat am vergangenen Sonntag bei seiner Wahlparty in einem Lampertheimer Lokal ausgelassen und bei bester Stimmung den Einzug der jungen Partei in den Deutschen Bundestag, noch dazu als drittstärkste politische Kraft, gefeiert. Wie Kreis- und Landessprecher Rolf Kahnt aus Bensheim vor über 50 Mitgliedern in einer ersten Stellungnahme freudig äußerte, werde der 24.09.2017 in die Geschichte eingehen: „Er ist ein historischer Tag und ein Meilenstein für die deutsche Demokratie“. Endlich gäbe es wieder eine echte Opposition im Deutschen Bundestag, und die AfD werde dafür sorgen, dass Freiheit und Wohlstand in Deutschland erhalten blieben und vor allem Rechtsstaatsprinzipien wieder hergestellt würden.

Kahnt, der auch als Direktkandidat an der Bergstraße antrat, betonte unter dem Beifall der Anwesenden, dass die AfD der eindeutige Sieger dieser Bundestagswahl sei. Man habe mit 13 % auf Bundesebene den Stimmenanteil im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 fast verdreifachen können. Ein solch positiver Zuwachs für eine junge Partei habe es in der Geschichte der Bundesrepublik bisher nicht gegeben. „Von diesem Zuspruch können andere Parteien nur träumen“, so Kahnt. Das desaströse Wahlergebnis für die CDU und die SPD käme einem politischen Erdbeben gleich. Die Große Koalition sei der Verlierer der Wahl und zurecht abgewählt worden. Selbst „Heilsbringer“ Martin Schulz (SPD) habe das schlechteste Ergebnis aller Zeiten für die SPD nicht verhindern können.

Auch an der Bergstraße im Wahlkreis 188 habe die AfD ein herausragendes Wahlergebnis erzielt. Kahnt, der als Direktkandidat für die AfD antrat, errang bei den Erststimmen auf Anhieb 12,5 % der Stimmen, bei den Zweitstimmen waren es für die AfD 12,9 % Stimmen. Auch an der Bergstraße ist die AfD drittstärkste politische Kraft.

Den Wahlerfolg für seine AfD führt Kahnt darauf zurück, dass sie als einzige Partei schlüssige Antworten gegeben habe zu dringlichen „Schicksalsfragen unserer Nation“. Die AfD habe die gravierenden Probleme benannt, wo andere Parteien nur geschwiegen oder verharmlost hätten. Die Wähler hätten nun genug von Merkels fortgesetzten Rechtsbrüchen offener Grenzen und der illegalen Massenzuwanderung. Schon gar nicht mehr würden sie das Merkelsche Mantra „Wir schaffen das“ glauben. „Daran glaubt heute nur noch Merkel selbst“, so Kahnt.

Der Bergsträßer Kreisvorsitzende weist entschieden zurück, die AfD sei allein wegen des Protests gegenüber unkontrollierter Einwanderung gewählt worden. Vielmehr seien auch andere Politikfelder für den Wahlerfolg der AfD ausschlaggebend gewesen: so die erfolglose Eurorettung, die überbordende und bevormundende Regulierungswut der EU, die völlig übereilte Energiewende mit Tausenden von ineffizienten Windrädern, deren hässliche Industrieparks nicht nur Landschaften verschandelten, sondern auch gegen Mensch und Tier gerichtet seien. „Unser Wahlerfolg ist eine klare Absage der Politik Merkels insgesamt“, stellt Kahnt klar. Der Wähler wolle seine liebenswertes Land mit seiner überall in der Welt anerkannten und geschätzten Kultur, mit seinen Werten und seiner Identität auch noch in Zukunft als seine Heimat, als sein Deutschland wiedererkennen können.

„Unser Wahlerfolg hätte durchaus noch größer ausfallen können“, stellt Kahnt fest, wenn einerseits manche Medien nicht monatelang mit unsachlichen Kampagnen den Ansehensverlust der AfD mit oft einseitiger und negativer Berichterstattung betrieben hätten. Nachteilig sei auch gewesen, dass es bedauerlicherweise oft zu massiven Behinderungen im Wahlkampf kam. Nach Angaben Kahnts habe man auf Bundesebene Zehntausende zerstörter AfD-Wahlplakate beklagen müssen, allein an der Bergstraße über 1.000 Plakate, hinzu kamen viele Übergriffe auf Infostände oder erhebliche Störungen der öffentlichen Veranstaltungen der AfD. Darüberhinaus habe es nicht nur im Kreis, sondern auch auf Bundesebene Tausende unrühmlicher Beispiele von Gaststätten gegeben, die der AfD im Wahlkampf dringend benötigte Räumlichkeiten verweigerten.

„Wir sind nun gespannt, wie sich auf Bundesebene eine Koalition finden kann“, blickt Kahnt voraus, sollte die SPD nicht ihr Wort brechen und doch wieder mit der Union eine Große Koalition bilden wollen. Einer Jamaika-Koalition zwischen Union, FDP und Grünen sagt er keinen dauerhaften Bestand voraus, wenn sich die Union nicht völlig verbiegen wolle. „Wir leben in Zeiten politischen Umbruchs, auch Neuwahlen mit einem noch größeren Wahlergebnis für die AfD sind nicht auszuschließen“, meint Kahnt – ohne in die Glaskugel zu sehen. In seinem Schlusswort an die Mitglieder bei der Lampertheimer Wahlparty mahnt Kahnt die politischen Gegner an, endlich Schluss damit zu machen, die AfD weiterhin zu diskriminieren und zu politischer Anständigkeit zurückzukehren. „Wir sind gekommen, um zu bleiben!“

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