Kita Zwergenwald: AfD fordert erneute Schadstoffuntersuchung

Die Verlängerung des Mietvertrages zwischen der Stadt Bürstadt und dem Grundstückseigentümer der Kita Zwergenwald auf 15 Jahre wurde von den Koalitionären als „alternativlos“ dargestellt. Wie üblich schwenkte auch die SPD in die vorgegebene Richtung ein. Der Vermieter setzte der Stadt wie den Stadtverordneten sprichwörtlich die Pistole auf die Brust, auch das Wort „Erpressung“ war zu lesen. Die Zustimmung zur Vertragsverlängerung dürfte der CDU, insbesondere dem Stadtverordneten Dr. Richard Kohl, nicht schwergefallen sein. Schließlich handelt es sich beim Vermieter um den Schwiegervater des zuvor genannten Abgeordneten.

Im Zusammenhang mit der Verlängerung des Vertrages und dem vorgesehenen Ausbau sollte nach Auffassung der AfD nochmals das Gebäude, eine ehemalige Hühnerfarm, und das gesamte Areal auf mögliche Schadstoffbelastung untersucht werden. Dies allerdings unter wissenschaftlich einwandfreien Bedingungen. Insbesondere eine mögliche Asbestbelastung sollte nochmals geprüft werden.

Es reicht nicht aus, auf ein bereits bestehendes Gutachten zu verweisen, das keine bedenklichen Ergebnisse geliefert habe. Gerade in Anbetracht der nunmehr verlängerten Nutzung muss zum Wohl unserer Kinder eine erneute Untersuchung erfolgen. Eine einmalige Untersuchung ist nicht ausreichend, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass, womöglich unbeabsichtigt, etwa durch vorheriges intensives Lüften, ein nicht verwertbares Ergebnis zustande gekommen sein kann.

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