Hundesteuer im Vergleich zu den Nachbargemeinden

Bei der Erhebung von Steuern und Abgaben langt die Stadt Bürstadt kräftig zu. Irgendwo müssen die Einnahmen zur Finanzierung des Kunstwerks am Kreisel oder für die Jubiläumsfeier ja herkommen. Paradebeispiel ist die Hundesteuer. Während in Viernheim die Steuer pro Hund und Jahr einheitlich 36,72 € beträgt, erhebt Bürstadt 72 € für den Ersthund, 108 € für den Zweithund und 144 € für den Dritthund. In den unmittelbar angrenzenden Nachbargemeinden ist die Hundesteuer deutlich niedriger, etwa in Einhausen mit 65 € oder in Biblis mit 60 €.

Zwar werden in Lampertheim auch 72 € erhoben, jedoch bleibt die Spargelstadt beim sog. Zweit- und Dritthund deutlich hinter der Besteuerung in Bürstadt zurück. Der wesentliche Unterscheid zu Lampertheim ist jedoch, dass den Hundehaltern im Gegenzug Leistungen geboten werden. So existieren in Lampertheim 50 Hundetoiletten und sieben Hundewiesen. Das Thema „Hundewiese“ wird in Bürstadt in schöner Regelmäßigkeit, meist vor Wahlen, auf die Tagesordnung gebracht, um dann wieder in der Versenkung zu verschwinden.

Das Geld nimmt man gerne, Hunde sind aber unerwünscht, wie man zahlreichen Verbotsschildern entnehmen kann. Nach Auffassung der AfD ist es nicht einzusehen, dass Bürstadt zum Zweck der Haushaltssanierung die Hundehalter zur Kasse bittet, ohne entsprechende Leistungen anzubieten.

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