AfD Bergstraße sieht in Brexit und Trumps Wahlsieg eine Zeitenwende

Nach dem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU und dem Wahlsieg Donald Trumps in den USA sieht AfD-Kreis- und Landessprecher Rolf Kahnt aus Bensheim eine historische Chance, dass bei den anstehenden Bundestagswahlen im September 2017 die AfD mit einem fulminanten Wahlergebnis eine Zeitenwende in Deutschland markieren werde. „Es zeigt sich am Wahlsieg Donald Trumps, dass die herrschenden Eliten, das Gleiche gilt übrigens auch für unser Land, viel zu wenig Beachtung für den Alltag und die Sorgen der Bevölkerung zeigen“, so Kahnt. So sei auch die Regierung in Berlin von dem, was die Menschen als existentielle Lebensthemen beschäftige, so weit entfernt wie die Erde vom Mars. In Berlin wisse man nicht, was in Deutschland gelebt werde. Deshalb müssten auch in Deutschland die Bürger bei den Bundestagswahlen im kommenden Jahr ihr Kreuz an der richtigen Stelle machen.

Am Beispiel des Wahlsieges von Donald Trump werde deutlich, erläutert Kahnt, dass sich große Teile der Bevölkerung nicht länger domestizieren lassen wollen. Das gelte für Großbritannien, für die USA und auch für Frankreich. Dort werde es nach seiner Einschätzung bei den französischen Präsidentschaftswahlen im Mai nächsten Jahres ein ähnliches Erwachen geben. Auch in Deutschland sei seit langem eine tiefe Aversion gegenüber einer von oben verordneten „political correctness“ festzustellen, die als Denkfigur der politischen Eliten die Menschen in unserem Land mehr und mehr entmündige. Kahnt kritisiert, dass man in Deutschland bestimmte politische Positionen nicht mehr artikulieren könne, ohne niedergemacht zu werden. Das werde an Beispielen deutlich wie: wer etwa gegen die Gleichstellung der Homo-Ehe mit der Ehe zwischen Mann und Frau sei, werde sofort als homophob eingestuft. Wer Kritik an der Gewalt oder an den zahlreichen sexuellen Übergriffen von muslimischen Migranten übe, werde sofort als rassistischer Islamhasser verachtet.

„Es gibt dergleichen Totschlagargumente noch viele mehr, es muss aber in einer Demokratie möglich sein, sich hierzu äußern zu dürfen“, betont Kahnt. Das Establishment müsse nun am Wahlsieg Trumps erkennen, dass man auf Dauer nicht an der Bevölkerung vorbei regieren könne. Das müsse eigentlich Anlass genug sein, dass sich die herrschenden Politiker in Deutschland mit ihrer eigenen missratenen Politik beschäftigen und nach Ursachen ihres Versagens forschen und daraus die richtigen Schlüsse ziehen müssten. „Dergleichen wird jedoch so gut wie nicht unternommen.“ Dabei hätten die Wahlen in den USA gezeigt, dass das amerikanische Volk landesweit einen politischen Neuanfang wolle.

Stattdessen würfen die Eliten in Deutschland nach dem Wahlsieg Trumps mit der „Rechtspopulistenkeule“ um sich. Fälschlicherweise werde analysiert, dass Trump überwiegend von den gesellschaftlich Abgehängten, einer weniger gebildeten und armen Schicht, gewählt worden sei. Richtig dagegen sei, dass auch in Deutschland die Überzeugung eines längst fälligen Politikwechsels mittlerweile von allen Schichten der Bevölkerung geteilt werde. „Das Weiterwursteln wie bisher ist ein politisches Armutszeugnis unserer Eliten“, so Kahnt, „dabei sollte ihnen der Wahlsieg Trumps eine letzte Warnung sein“. Wenn man das in Deutschland nicht begreife, werde eine stark vertretene und schlagkräftige AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag die Machtverhältnisse auch in Deutschland nachhaltig verändern, betont Kahnt.

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